Security
Acht Grundregeln für Sicherheit beim Managed Hosting
26. November 2009, 14:52 Uhr
Der Trend ist klar: In Krisenzeiten wollen Unternehmen mehr IT-Aufgaben auslagern. Doch Kosteneinsparungen sind nicht alles. Erfolgreiche Projekte zeichnen sich dadurch aus, dass Auftraggeber und Managed-Hosting-Provider Grundregeln zur IT-Sicherheit einhalten.
NTT Europe Online gibt Sicherheitstipps
In der aktuellen Wirtschaftslage stehen die Unternehmen immer öfter vor der Frage, ob alle IT-Aufgaben intern erledigt werden müssen oder ob es nicht effektiver ist, bestimmte Funktionen an einen Managed-Hosting-Provider auszulagern - etwa den Betrieb des E-Mail-Systems, einer CRM-Lösung oder ausgewählter betriebswirtschaftlicher Standardanwendungen. Eine gewichtiges Argument: Statt selbst beträchtliche Investitionen in den Aufbau einer neuen Applikation tätigen zu müssen, können Unternehmen mit den Angeboten eines Managed-Hosting-Providers sofort produktiv arbeiten - und dies zu transparenten monatlichen Kosten.
Gab es vor Jahren noch Bedenken von Unternehmen hinsichtlich Verfügbarkeit und Performance einer Outsourcing-Lösung, sind diese mittlerweile ausgeräumt. Über Sicherheitsfragen wird dagegen immer wieder diskutiert. "Richtig ist, dass die Anforderungen an die IT-Sicherheit ständig steigen. Daher muss sich jedes Unternehmen fragen, ob der dafür notwendige Aufwand mit dem engen IT-Budget und dem vorhandenen Personalbestand bewältigt werden kann", sagt Oliver Harmel, Sales und Marketing Direktor Central Europe bei NTT Europe Online in Frankfurt/Main. "Wer klar strukturierte Sicherheitsprozesse implementiert, erreicht bei der Auslagerung von Applikationen ein höheres Maß an Security, als dies mit internen Mitteln möglich ist."
Die acht wichtigsten Grundregeln auf einen Blick:
1. Schlüssiger IT-Sicherheitsplan von A bis Z. Sowohl der Auftraggeber als auch der Managed-Hosting-Provider müssen für ihre jeweiligen Bereiche ein IT-Sicherheitskonzept formulieren und umsetzen. Bei dem Unternehmen, das IT-Aufgaben auslagert, muss es klare Sicherheitsvorschriften dafür geben, wer intern welche Daten lesen, sie ändern und nach außen verschicken darf. Komplett wird IT-Security erst durch einen Plan, der die Konzepte von Auftraggeber und Managed-Hosting-Provider zusammenführt.