IT-Management
Jive SBS 4.0 setzt neuen Referenzwert, IBM kontert mit Lotus Connections 2.5
Wettlauf der Anbieter im Social-Software-Markt
25. November 2009, 14:12 Uhr
Die kürzlich aktualisierte IBM-Lösung Lotus Connections 2.5 verbindet auf umfassende Weise klassische Collaboration und Social Networking. IBMs Lotus-Truppe hat Microblogging ebenso hinzugefügt wie Unterstützung für mobile Clients. Mitarbeiter können Wissen in Wikis zusammentragen, im Diskussionsforum nach Threads gegliedert diskutieren und sich über Neues benachrichtigen lassen. Dokumente können per Tagging organisiert, per Sharing zugänglich gemacht und bewertet werden. Die Integration in andere Lotus-Lösungen umfasst laut IBM auch die übergreifende Suche.
Damit legt sich IBM nun nicht nur verstärkt mit Collaboration-Schwergewicht Microsoft und dessen Sharepoint Server samt My-Site-Funktionalität an, sondern auch mit dem laut Gartner dritten Social-Software-Marktführer: Jive Software.
Denn den Referenzwert für Social Software setzt derzeit der Spezialanbieter Jive mit der kürzlich in Version 4.0 vorgestellten Social Business Software (SBS). SBS bietet eine sehr umfassende Funktionalität für interne und externe Communities, zudem gibt es Module für die Integration in Sharepoint und Microsoft Office, für die Kopplung interner und öffentlicher Communities sowie für die Anbindung von Iphone und Blackberry.
Mit Version 4.0, verfügbar seit Ende Oktober, kann der Anwender selbst Zugriffsrechte auf Dokumentenebene vergeben, zu privaten Diskussionsgruppen einladen, Widgets vor dem Einbinden ins Dashboard im Preview-Modus betrachten und sich seine Community-Präsenz (Avatar) selbst erstellen oder aus einer Bildergalerie aussuchen. SBS 4.0 bietet nun eine mehrsprachige Suche und verbesserte Activity-Streams mit Content-Statistiken und -Snapshots.
Mehr zum Thema Social Software bringt die LANline in Ausgabe 12/2009 (Network Buyers' Guide) in Form eines großen Überblickartikels.
LANline/wg