Nach Bekunden von APC by Schneider Electric rücken aufgrund des digitalen Wandels geschäftskritische Anwendungen und IoT-Systeme an den Randbereich von Unternehmensnetzen. Besonders Edge-Computing ermögliche dabei den sicheren Betrieb verteilter IT-Strukturen, reduziere Latenzzeiten und erlaube eine leistungsfähige Datenanbindung. Aus diesem Grund ist die Ausfallsicherheit von dezentralen Kleinstrechenzentren ein entscheidender Faktor für den Geschäftsbetrieb moderner IoT-Anwendungen, so APC.

Als schwierig gestalte sich hierbei jedoch, dass es an vielen Remote-Standorten an ausgebildeten Technikern fehlt, die eine regelmäßige Wartung der USV- und Batterietechnik sicherstellen können. Daraus resultieren ungeplante Ausfallzeiten, eine Beeinträchtigung des Geschäftsbetriebs oder kostspielige Ersatzinvestitionen aufgrund schlecht gewarteter USV-Anlagen.

Laut APC bietet die Li-Ionen-Akkutechnologie jedoch in diesem Zusammenhang einige Vorteile, die sie als Option für die Absicherung von Edge-Computing-Infrastrukturen empfehlen. Aus diesem Grund will Schneider Electric sein APC Smart-UPS-Portfolio um eine einphasige USV-Baureihe mit Li-Ion-Technik erweitern.

Aktuell führt der Hersteller bereits Li-Ionen-Systeme für seine Dreiphasen-USVs der Galaxy-Serie in seinem Portfolio. Nun soll die Verfügbarkeit der neuen Technik auf seine einphasigen USV-Anlagen aus der „Smart-UPS On-Line“-Baureihe ergänzt werden. Die Li-Ionen-Embedded-Technik biete auch im einphasigen USV-Bereich zahlreiche Vorteile, etwa eine Lebensdauer der Li-Ionen-Akkus von mehr als zehn Jahren, so APC. Darüber hinaus haben diese aufgrund der höheren Energiedichte einen deutlich geringeren Platzbedarf und wiegen rund 30 Prozent weniger als herkömmliche Bleisäurebatterien. Auf diese Weise sollen sich die Wartungs- und Lebenszykluskosten der USV um bis zu 53 Prozent senken lassen.

Als weitere Vorteile der Li-Ion-Systeme nennt APC:

  • Das Entsprechen der Vorgaben der Sicherheitsvorschriften (UL 1973, UL1642/IEC62133),
  • Li-Ionen-Akkus lassen sich bei höheren Durchschnittstemperaturen, beispielsweise 40 °C, ohne Beeinträchtigung der USV-Leistung betreiben,
  • die Smart UPS On-Line könne man mit mehreren Li-Ion-Akkupacks konfigurieren, um auch höchste Laufzeitanforderungen zu erfüllen, und
  • die optional vorinstallierte Network Management Card (NMC) soll die Überwachung von Edge-Umgebungen durch umfangreiche Überwachungs- und Kontrollfunktionen vereinfachen.

Darüber hinaus lassen sich die neuen USVs der Smart-UPS On-Line Serie laut Herstellerbekunden in die übergreifende, Cloud-fähige IT-Plattform EcoStruxure von Schneider Electric integrieren, um detaillierte Daten über Zustand und Status von USV-Anlagen zu gewinnen, Wartungs- und Service-Aufgaben durchzuführen oder die Leistung zu optimieren.

Die Smart-UPS On-line Serie von APC by Schneider Electric mit Li-Ion-Akku soll in Deutschland ab März 2018 verfügbar sein.

Weitere Informationen finden sich unter www.apc.com/de/de.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.