Archiv

Planung für die 40/100-Gigabit-Migration im LAN
geschrieben von Ken Hodge/jos, Chefentwickler bei Brand-Rex am 28.07.2011
Kaum wurde der 10GBase-T-Standard beschlossen, führt die IEEE-802.3ba-Arbeitsgruppe einen neuen Satz von Anwendungsstandards ein, die 40GbE- und 100GbE-Leistung im LAN liefern sollen. Verschiedene Interessenten – unter anderem Betreiber und Besitzer von städtischen Kernnetzen, Rechenzentren, Supercomputern und Firmen-Backbones – haben bereits Bedarf an höheren Ethernet-Geschwindigkeiten angemeldet.
Mit OM4 die Einführung von FCoE ermöglichen
geschrieben von Carsten Fehr/jos, Marketing-Manager EMEA bei Draka Communications am 29.07.2011
Die großen Vorteile von OM4-Multimode-Glasfaser sind bereits bei der Normierung von 40 und 100GbE erkannt und dort als Lösungsplattform definiert. Noch bevor es zu dem Upgrade der Netze auf diese Geschwindigkeiten kommt, haben IT-Manager aber eine andere Herausforderung in der RZ-Infrastruktur zu bewältigen: die flächendeckende Einführung von Fibre Channel over Ethernet (FCoE) in SAN und LAN. OM4 kann bereits heute dabei helfen, eine RZ-Verkabelung zukunftsfähig zu machen.
Migrationstaugliche RZ-Verkabelung
geschrieben von Dipl.-Ing. Heinz Wollenweber/jos ist Product Manager Datacom FO Cables and Systems bei Leoni Kerpen in Stolberg am 01.08.2011
Rechenzentren müssen zuverlässig und rund um die Uhr verfügbar sein – selbst während eines Umbaus. Die Datenraten steigen unaufhaltsam und die LWL-Verkabelung, die bis gestern noch alle Anwendung zuließ, ist morgen schon überfordert. Wurden Datenraten bis 10 GBit/s noch über Einzelfasern beziehungsweise Faserpaare übertragen, so laufen darüber hinaus gehende Übertragungsraten im Rechenzentrum heute parallel über mehrere Fasern.
40 und 100 Gigabit Ethernet
geschrieben von Wilfried Schneider/jos, CTO bei TDE – Trans Data Elektronik am 05.08.2011
Bedeutet „normgerecht“, dass Komponenten auch den derzeit möglichen Stand der Technik repräsentieren? Bei dem engen Spielraum, den 40 und 100GbE bei den Dämpfungsbudgets bieten, kommt es auf hochqualitative Produkte an, die bisweilen mehr leisten müssen, als die Norm verlangt.
Patch-Kabel – oft sträflich vernachlässigt
geschrieben von Falco Lehmann/jos, Key Account Manager Data Voice bei Telegärtner in Steinenbronn am 08.08.2011
Selten sind sich Consultants, Prüflabore und Hersteller so einig: Patch-Kabel werden sträflich vernachlässigt. Günstige Produkte locken mit normkonformen Komponentenkategorien zu niedrigen Preisen. Wer kann sich da dem Reiz entziehen, das knapp bemessene IT-Budget zu schonen und für andere, längst überfällige Maßnahmen einzusetzen?
Plädoyer gegen Plagiate
geschrieben von Dipl.-Wirtsch.-Ing. Bernd Gerlach/jos ist geschäftsführender Gesellschafter von TKM Telekommunikation und Elektronik am 15.08.2011
Am Beispiel eines Plagiatsfalls auf der CeBIT kommentiert der TKM-Manager Bernd Gerlach eine gefährliche Geiz-ist-geil-Mentalität beim Endkunden. Vermeintlich günstige Einkäufe können sich bei mangelnder Qualität nämlich schnell als große Fehlinvestition erweisen.
Glasfaser-Einblassysteme können Kosten sparen
geschrieben von Thomas Merkl/jos, Geschäftsführer von MR Facility Management Services in Freising am 11.08.2011
Die Verlegung von Glasfaserkabeln in Leerrohren ist im Carrier-Bereich gängige Praxis – vor allem für Metronetze und die letzte Meile. Dabei bläst ein Kompressor die benötigten Fasern mit Hochdruck in bereits verlegte Leerrohre ein. Solche Einblassysteme sind nun auch für Unternehmensnetze einsetzbar. Sie können für größere Flexibilität und geringere Investitionskosten sorgen.
Zwischenstecker-in-Buchsen-Prinzip
geschrieben von Andreas Klees/jos, Geschäftsführer von Easylan in Eching bei München am 18.08.2011
Ein neuer Steckeraufbau für Datenkabel besteht aus gecrimpten Kabelabschlüssen, auf die der Anwender ein Steckgesicht seiner Wahl aufsteckt. Die so genannte Prelink-Technik erlaubt vorkonfektionierte Kabel, die kaum dicker sind als der Kabeldurchmesser. Die Prelink-Abschlüsse stellen dabei sicher, dass die Kabelstrecken durchgängig die Werte der Klasse EA ISO/IEC 11801 einhalten.
Leistungsspektrum von BIMMF
geschrieben von Ravi Yekula/jos, Product Line Manager für die Mehrmodenfaserprodukte bei Corning Optical Fiber und zuständig für die Entwicklung und die weltweite Umsetzung der Produktlinienstrategie am 22.08.2011
LWL-Leiter, die sich enger verlegen lassen, weisen in der Handhabung viele Pluspunkte auf. Bei korrekt designten und sorgfältig hergestellten Fasern müssen diese Vorteile nicht mit einer schlechteren Übertragungsqualität erkauft werden.
Senkung der CO2-Emission
geschrieben von Carrie Higbie/jos, Global Director of Data Centre Solutions and Services bei Siemon am 29.07.2011
Grün ist absolut in Mode gekommen – auch für Rechenzentren. Wie aber können RZ-Verantwortliche Ausgaben für potenziell teure Umweltinitiativen rechtfertigen, wo auf dem Markt noch ganz andere Schwerpunkte im Vordergrund stehen? In Wahrheit muss „Grün“ ein Rechenzentrum keinesfalls geradewegs in die roten Zahlen katapultieren. Es gibt kostengünstige Maßnahmen, die es ermöglichen, dem Budget entsprechend Schritt für Schritt vorzugehen und dennoch spürbare Verbesserungen zu erzielen.