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IT-Management

Lösungen für die Desktop-Virtualisierung

Citrix Xendesktop versus Vmware VDM

Von Dennis Zimmer/wg

 

03. November 2008

Die Virtualisierung von im Rechenzentrum gehosteten Desktop-Betriebssystemen (Virtual Desktop Infrastructure, VDI) hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einem wichtigen Thema entwickelt. Dieser Beitrag vergleicht die VDI-Lösungen zweier führender Hersteller: VDM 2 von Vmware, dem Marktführer in der Servervirtualisierung, und Xendesktop 2.0 von SBC-Schwergewicht Citrix.

 
 

(zoom) Vmware VDM erlaubt dem Administrator die Wahl zwischen individuellen Desktops sowie persistenten und nicht-persistenten Desktop-Pools

Zu Beginn der Konzeption von VDI wurde lediglich Windows XP statt Windows 2003 Server virtualisiert und dem Endbenutzer als Arbeitsplatz über das Netzwerk zugewiesen. Die Virtualisierung von Desktop-Betriebssystemen wie Windows XP oder Vista gleicht im Ansatz einer traditionellen SBC-Lösung (Server-Based Computing) mit Terminalservices, bringt aber einige wesentliche Unterschiede mit sich. Einer der wichtigsten Aspekte für den Endbenutzer ist der Zugriff auf ein vom heimischen Arbeitsplatz bekanntes Betriebssystem – und je nach Bereitstellungsart auch Zugriff auf einen ihm vertrauten individuellen Desktop.

So genannte Desktop Broker ermöglichen die Verwaltung und Sicherheitskonfiguration für den Zugriff auf die virtualisierten Desktops. Innerhalb eines Jahres wurden viele Desktop Broker veröffentlicht, und nahezu jeder Hersteller von Virtualisierungssoftware nennt heute einen Broker und die passende Technik sein eigen. Momentan sind die Desktop-Virtualisierungslösungen Citrix Xendesktop 2.0 und Vmware Virtual Desktop Manager (VDM) 2 sehr beliebt, weshalb wir sie in diesem Bericht direkt miteinander vergleichen.

Vmware VDM

Der Funktionsumfang von Vmware VDM ist geringer als der der Citrix-Lösung. Allerdings muss dies absolut kein Nachteil sein, da die Vmware Lösung dadurch wenig Möglichkeiten für Konfigurationsfehler bietet. Sie besteht aus drei Komponenten: VDM Server, VDM Agent und VDM Client. Der VDM Agent wird auf dem Template oder der zu nutzenden virtuellen Maschine installiert, der VDM Client lässt sich statt der Active-X-Browservariante für den Zugriff auf den Server verwenden.

Zu Beginn der Serverinstallation sollte man sich Gedanken zur Nutzung machen, da der Server drei verschiedene Rollen wahrnehmen kann: VDM Connection Server, VDM Replica Server oder VDM Security Server. Mittels VDM Replica Servern kann eine ausfallsichere und lastverteilende VDI-Farm aufgebaut werden. Die Konfiguration gibt der erste VDM Connection Server vor. Der Security Server wird normalerweise in der DMZ platziert und muss im Gegensatz zum VDM Connection/Replica Server nicht zwingend Mitglied einer Active-Directory-Domäne sein. Bei einer Platzierung in der DMZ ist auf die Öffnung der relevanten Ports zu achten, da sonst sehr allgemeine Fehlermeldungen die Verbindung zum VDI-Desktop verwehren. Server mit Replica- wie auch Security-Rollen aktualisieren ihre Konfigurationen direkt vom angegebenen VDM Connection Server im Netz.

Weitere Bilder zum Artikel

(zoom) Die Verwaltung virtualisierter Desktops erfolgt bei Citrix über die Access Management Console, die klar aufgebaut ist und sehr aufgeräumt wirkt

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