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Security

Verschlüsselung für mobile Endgeräte

Das Unternehmen in der Westentasche

Von Doris Yang/wj Doris Yang ist Product Manager Mobile Products bei PGP.

 

23. März 2009

Bei mobilen Geräten und Anwendungen ist Risikoabwägung ein hartes Geschäft. Der Gebrauch der Geräte verschafft der Wirtschaft zeitgemäße Mobilität und lässt sich inzwischen auch gar nicht mehr eindämmen, erzeugt aber auch sein eigenes Gefahrenpotenzial. Ein passendes Sicherheitskonzept löst das Problem.

 
 

(zoom) Ist Verschlüsselung nahtlos in die Bedienung des Endgeräts integriert, spart der Anwender Schulungen.

Mobile Endgeräte sind heute ein integraler Bestandteil des Equipments von Unternehmen, deren Mitarbeiter auch vom heimischen Arbeitsplatz aus oder von unterwegs tätig sind. Aufgrund der verbesserten Anbindungsmöglichkeiten, der gestiegenen Leistungsfähigkeit und der sinkenden Preise der Geräte werden berufliche Aufgaben von jedem Ort aus erledigt: Produktivität siedelt sich außerhalb der Büroräume an. Deshalb haben professionelle Smartphones wie etwa Blackberrys oder Geräte mit Windows Mobile ihren exklusiven Touch als Prestigeobjekt für die Vorstandsetage verloren und sind für alle Mitarbeiter zu einem wichtigen Faktor der Steigerung der Arbeitseffizienz geworden.

Mit dem flexibleren Fernzugriff auf Daten aus dem Unternehmensnetzwerk und den inzwischen großen Speicherkapazitäten auf den tragbaren Kleingeräten sind auf den Westentaschencomputern inzwischen ähnlich große Datenmengen einschließlich sensibler Kunden- und Unternehmensinformationen zu finden wie zuvor auf Desktop-PCs. Damit bergen die Vorteile moderner Mobilität auch neue Risiken – denn das typische Smartphone hat zwar auch seinen festen Platz auf dem Schreibtisch im Büro oder zu Hause, ebenso oft befindet es sich aber in Jackentaschen, in Aktenkoffern, in der Autohalterung oder im Handschuhfach. Damit ist für diesen ständigen digitalen Begleiter die Gefahr groß, vergessen, liegengelassen oder gestohlen zu werden. Um zu vermeiden, dass wertvolle Firmeninterna auf diesen Wegen in fremde Hände und vor fremde Augen geraten, ist ein durchgängiges Sicherheitskonzept nötig, das Unternehmensdaten auf Mobilgeräten vor Missbrauch schützt. Die Notwendigkeit dafür machen die Ergebnisse einer aktuellen Studie des Ponemon Instituts zu Datenpannen in deutschen Unternehmen im Jahr 2008 deutlich: Die Untersuchung ergab, dass mobile Geräte rund 28 Prozent der erfassten Fälle von Datenverlusten verursachten.

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