IT-Management
Strategien für Unified Communications und Collaboration
Der lange Weg zur einheitlichen Kommunikation
04. Mai 2009
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Einfluss auf Messaging-Strategien
Trotz etlicher interessanter Lösungsansätze, bleibt dennoch festzuhalten, dass aus der Sicht des Anwenders die Entwicklung hin zu einer vereinheitlichten Kommunikation nur sehr langsam fortschreitet. Die Vereinfachung, die sich durch die Bündelung von E-Mail, Sprachbox, Fax und vielleicht auch noch Instant Messaging erzielen lässt, wird häufig durch ein Mehr an neuen, zusätzlichen Kommunikationsformen kompensiert. Hingegen lässt sich im Backend-Bereich mit dem, was es heute an Optionen zur Verfügung steht, doch einiges an Konsolidierung erreichen. Die Konvergenz von klassischem Messaging und VoIP-Kommunikation schreitet munter voran und erleichtert durchgängige Ansätze im Backend zumindest für die wichtigsten Kommunikationskanäle. Dies ist somit auch ein schlüssiger Ansatzpunkt für Investitionen in UC. Über die reine Konsolidierung hinaus spielen dabei auch Aspekte wie ein vereinfachtes Management der Netze eine wichtige Rolle.
Klar ist, dass Unternehmen heute keine isolierte Entscheidung mehr für eine E-Mail-Plattform treffen werden. Diese muss stets im UC-Kontext fallen, also mit Blick auf die Unterstützung und Integration unterschiedlicher Kommunikationskanäle. Eine Entscheidung zwischen beispielsweise Microsoft Exchange, IBM/Lotus Domino, Novell Groupwise oder eventuell der einen oder andere Open-Source-Alternative wäre – für sich allein – zu kurz gegriffen. Denn sie lässt sich nur im Rahmen einer darüberliegenden UC-Strategie treffen, in die sich diese Lösungen ebenso integrieren müssen wie andere Ansätze für die Kommunikation. Der Ausgangspunkt für eine Entscheidung kann also nicht mehr das Messaging-System sein, sondern die Gesamtsicht auf UC. Auch wenn E-Mails immer noch eines der wichtigsten Elemente in der Unternehmenskommunikation darstellen, sind sie doch als Teil des Ganzen zu betrachten. Andererseits bilden die etablierten E-Mail-Plattformen natürlich auch einen wichtigen Eckpunkt, den eine UC-Strategie einbeziehen muss. Es gilt daher im Vorfeld einer UC-Entscheidung die Frage zu klären, ob die vorhandenen Systeme die Anforderungen, die das Unternehmen an Unified Communications stellt, sinnvoll erfüllen können oder ob gegebenenfalls ein Wechsel in Betracht zu ziehen ist.
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