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Netzkomponenten

Im Test: Netsupport-Manager 10.5

Heterogene Netze warten

Von Thomas Joos/dp

 

12. Juni 2009

Im dritten Teil der Remote-Control-Serie testet LANline die neue Version 10.5 des Netsupport-Managers von PCI Software. Die Software eignet sich nicht nur zur Fernwartung, sondern auch zur Überwachung der angeschlossenen Systeme und unterstützt zahlreiche Betriebssysteme.

 
 

(zoom) Die Inventarisierungslösung gibt einen schnellen Überblick über die Hardware, installierte Software und laufende Prozesse.

Netsupport-Manager ist eine bekannte und sehr umfassende Lösung. Das Tool zeigt nach einem ersten Scan alle angebundenen Clients als Thumbnails an. Auf Wunsch kann sich der Administrator auf seinem Bildschirm die Systeme auch im Vollbildmodus in einem definierten Zyklus anzeigen lassen. Die zyklische Anzeige der Bildschirminhalte ist jedoch aus Sicherheitsgründen nur selten praktikabel, und es bleibt in der Regel bei den kleinen Vorschaubildern. Fährt der Systemverwalter mit der Maus über ein solches Vorschaufenster, zeigt Netsupport-Manager die wichtigsten Informationen des Clients an.

Inventarisierung

Neben allgemeinen Informationen wie Betriebssystem, Computername und angemeldeter Benutzer, lässt sich mit einem Mausklick auch eine Inventur des Systems anfordern. Hierüber lassen sich rund 80 verschiedene Hard- und Softwareinformationen abfragen. Die Inventarisierung ist hauptsächlich für die Fehlerdiagnose und weniger für Lizenzierungs- oder Buchhaltungszwecke konzipiert. Sie fragt vor allem die für die Fehlersuche relevanten Informationen ab: installierte Applikationen, laufende Prozesse, Speicherverbrauch der Anwendungen und installierte Patches.

Wie andere Fernwartungslösungen kann auch der Netsupport-Manager per Drag & Drop Daten austauschen, während sich Systemverwalter im Fernwartungsmodus befinden. Eine Besonderheit des Tools ist, dass sich Daten gleichzeitig auf alle oder auf ausgewählte Clients verteilen lassen. Für Schulungszwecke kann zum Beispiel ein Bildschirminhalt auf andere Monitore im Netz verteilt werden.

Die Lösung integriert sich nach der Installation in den Desktop des Rechners, sodass ein Systemverwalter direkt aus der Netzwerkumgebung auf einzelne Funktionen des Clients zugreifen kann.

Unterstützt Scripting

Zudem bietet die Lösung eine Scripting-Funktion, um Aufgaben zu automatisieren. Der Administrator kann auf diese Weise Dateien übertragen, die Registry anpassen und bestimmte Client-Daten abfragen oder auch gezielt Drucker umleiten. So ist es zum Beispiel möglich, Daten auf einem Client-Drucker auf dem Drucker des Systemverwalters auszudrucken. Die Oberfläche ist an Windows Server 2008 und Windows Vista angepasst. Beim Einsatz zahlreicher Systeme lassen sich diese in der Oberfläche gruppieren.

Weitere Bilder zum Artikel

(zoom) In den Optionen lässt sich der Netsupport-Manager durch zahlreiche Einstellungen an die Bedürfnisse eines Unternehmens anpassen.

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