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IT-Management

ITIL-Veranstaltung der LANline in München

ITSM auf dem steinigen Weg zur Business-Orientierung

 

01. Juli 2009

 
 

(zoom) Auf der LANline-Veranstaltung „IT-Prozessoptimierung mit ITIL“ diskutierten rund 100 Anwender mit den wichtigsten Anbietern den Stand der Dinge in Sachen ITILv3, Business-Orientierung der IT und GRC. Bild: Konradin Events

Auf der LANline-Veranstaltung „IT-Prozessoptimierung mit ITIL“ (IT Infrastructure Library) fanden sich am 30.6.09 in München rund 100 Anwender ein, um einen Einblick in den aktuellen Stand der Dinge in Sachen IT-Service-Management mit ITILv3, Business-Orientierung und GRC (Governance, Risk, Compliance) zu erhalten.

In seiner Keynote warnte ITIL-Consultant und Rechtsanwalt Jürgen Dierlamm davor, sich durch Angstmache zu GRC irritieren zu lassen: „Hören Sie bloß nicht auf die Berater, die Ihnen am liebsten SOX II und Basel III verkaufen würden“, so der Experte. In Deutschland gebe es klare gesetzliche Vorgaben wie Aktienrecht, GmbH-Gesetz und Urheberrecht), die es natürlich einzuhalten gelte. Darüber hinaus gebe es aber nur sehr wenige zusätzliche Regularien, die ein deutsches Unternehmen berücksichtigen müsse. So gelte etwa SOX (das US-amerikanische Sarbanes-Oxley-Gesetz) nur für Unternehmen, die in den USA an der Börse gehandelt werden, sowie deren Tochterunternehmen; Basel II wiederum betreffe nur den Bankensektor.

Dierlamm empfahl den Zuhörern, sich an Best Practices wie ISO 20.000, ISO 27.001 oder auch MoR (Management of Risk) zu orientieren. Zwingend vorgeschrieben sie dies allerdings nicht, so der Compliance-Experte.

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