Suche/Login

Primärnavigation

Kategorienavigation
 

Inhalt
 

IT-Management

Interview mit Geschäftsführer Michael Kresse

Serview: Der Mensch muss bei ITSM-Projekten im Mittelpunkt stehen

 

10. Juli 2009

 
 

(zoom) „Ich erwarte von einem CIO, dass er mir den Anstoß seines Handelns beschreiben kann. Denn für Service-Management-Projekte braucht man den ,Kittel-brennt‘-Faktor auf der obersten Ebene sowie auf den mittleren Führungsebenen“, so Michael Kresse, Geschäftsführer des Consulting-Hauses Serview. Bild: Serview

Die Notwendigkeit, den menschlichen Faktor in ITSM-Projekten (IT-Service-Management) zu berücksichtigen, betonte Michael Kresse, Geschäftsführer des Consulting- und Schulungshauses Serview in Bad Homburg, im Gespräch mit LANline. Bei Service-Management-Projekten gehe es darum, die IT-Mitarbeiter – und hier möglichst auch die anfangs skeptischen – mit an Bord zu holen, um eine Dienstleister-Community zu erzeugen, die in Sachen Service-Management an einem Strang zieht.

Wichtigste Kernaussage des Serview-Chefs: „Das Motto unserer ITSM-Projekte lautet: ,Der Mensch ist im Mittelpunkt.‘ Und nicht: ,Der Mensch ist Mittel. Punkt.“ Der große Fehler vieler ITSM-Projekte bestehe darin, „dass den Mitarbeitern Service-Management einfach ,übergestülpt‘ wird.“

Mehr zum Thema:

ITIL-Tag der LANline: ITSM auf dem steinigen Weg zur Business-Orientierung

Citrix-CTO: Virtualisierung stellt ITSM vor Probleme

HP integriert IT ins Business

Bei Service-Management-Projekten müsse die IT-Organisation eines Unternehmens meist zunächst vom Wert des Service-Gedankens, der den Best Practices von ITIL (IT Infrastructure Library) und dem gesamten ITSM-Konzept zugrunde liegt, überzeugt werden. „Es geht darum, sich zuerst einmal darüber klar zu werden, was Dienstleistung eigentlich bedeutet“, so Kresse.

Dazu fordert er das Commitment des Top-Managements ein: „Ich erwarte von einem CIO, dass er mir den Anstoß seines Handelns beschreiben kann. Denn für Service-Management-Projekte braucht man den ,Kittel-brennt‘-Faktor auf der obersten Ebene sowie auf den mittleren Führungsebenen.“ Alles andere führe zu ergebnisloser Halbherzigkeit: „Es gibt leider genügend Unternehmen, die ,nur so herum-ITILn‘. Auf diese Weise sind schon viele Projekte ,ver-ITILt‘ worden.“

Seite [1] 2 »

Related Stories

Konkurrierende Ansätze

Für Unternehmen ist die Einführung eines Client-Management-Systems der erste Schritt zur Steigerung ihrer Effizienz in der Systemadministration. Soll später ein ... mehr »

Der Anwender im Mittelpunkt

Das gekonnte Zusammenspiel von IT-Service- und Client-Lifecycle-Management (ITSM, CLM) erleichtert es, eine moderne, leistungsfähige und gleichzeitig ... mehr »

Mit Prozessen den IT‑Betrieb optimieren

Auf dem Markt sind eine Vielzahl von Software­lösungen verfügbar, mit deren Hilfe die IT-Abteilung zentrale Abläufe rund um den IT-Betrieb automatisieren kann. ... mehr »