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Security

Blogs und Social Networks im Kommen, aber noch wenig Risikobewusstsein

Umfrage: Unternehmen vernachlässigen Sicherheit im Web 2.0

 

21. Juli 2009

 
 

(zoom) Die Schwachstellen bei der Web-2.0-Nutzung laut der Studie „Web 2.0 at Work“. Bild: Websense

In Unternehmen gehört heute die Verwendung von Blogs, Social-Networking-Portalen und anderen Web-basierten Angeboten vielerorts schon zum Alltag oder gar zum guten Ton. Gestützt auf eine Umfrage bei 100 IT-Managern bemängelt der Security-Anbieter Websense aber, dass es die Unternehmen in Deutschland mit der Abwehr der damit verbundenen Gefahren nicht so genau nähmen.

Die von Websense in Auftrag gegebene Umfrage “Web 2.0 at Work”& amp; amp; amp; amp; amp; amp; amp; amp; lt; /a> der Marktforscher von Dynamic Markets hat laut einer Pressemitteilung von Websense ergeben, “ dass rund 80 Prozent der Unternehmen ihren Mitarbeitern den Zugang zu Web-2.0-Seiten und -Anwendungen erlauben. Zwei Drittel der deutschen IT-Manager sehen die Nutzung des Web 2.0 im Unternehmen als positiv.” Die Nachfrage nach Web-2.0-Technik steige in fast allen (konkret: in 93 Prozent) der befragten Unternehmen. Treiber dieser Entwicklung seien die Fachbereiche IT (38 Prozent), Vertrieb (35 Prozent) und Marketing (29 Prozent), und auch ein gutes Drittel (34 Prozent) der Führungsriege verlangten nach Web-2.0-Sites. “ Allerdings sind 39 Prozent [der Befragten] der Meinung, die Administration sei ein Albtraum”, so Websense.

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Laut der Studie wiegen sich die meisten Unternehmen in trügerischer Sicherheit: 86 Prozent halten das eigene Unternehmen für gut geschützt, obwohl diverse Risiken nicht abgedeckt sind: So betreiben fast zwei Drittel (65 Prozent) der befragten Unternehmen keine Echtzeitanalyse der Web-Inhalte, 60 Prozent besitzen keine Lösung, um bekannte Websites nach Malware zu untersuchen, und fast ebenso viele (59 Prozent) verfügen nicht über Tools, um URL-Redirects zu unterbinden. 58 Prozent der Befragten gaben an, ohne Echtzeitschutz vor Malware dazustehen. Ein weiteres Risiko: Ein Fünftel (21 Prozent) unterbinden es nicht, dass Unternehmensdaten auf Web-2.0-Seiten ladbar sind.

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