Security
Blogs und Social Networks im Kommen, aber noch wenig Risikobewusstsein
Umfrage: Unternehmen vernachlässigen Sicherheit im Web 2.0
21. Juli 2009
(zoom) Die Schwachstellen bei der Web-2.0-Nutzung laut der Studie „Web 2.0 at Work“. Bild: Websense
In Unternehmen gehört heute die Verwendung von Blogs, Social-Networking-Portalen und anderen Web-basierten Angeboten vielerorts schon zum Alltag oder gar zum guten Ton. Gestützt auf eine Umfrage bei 100 IT-Managern bemängelt der Security-Anbieter Websense aber, dass es die Unternehmen in Deutschland mit der Abwehr der damit verbundenen Gefahren nicht so genau nähmen.
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Laut der Studie wiegen sich die meisten Unternehmen in trügerischer Sicherheit: 86 Prozent halten das eigene Unternehmen für gut geschützt, obwohl diverse Risiken nicht abgedeckt sind: So betreiben fast zwei Drittel (65 Prozent) der befragten Unternehmen keine Echtzeitanalyse der Web-Inhalte, 60 Prozent besitzen keine Lösung, um bekannte Websites nach Malware zu untersuchen, und fast ebenso viele (59 Prozent) verfügen nicht über Tools, um URL-Redirects zu unterbinden. 58 Prozent der Befragten gaben an, ohne Echtzeitschutz vor Malware dazustehen. Ein weiteres Risiko: Ein Fünftel (21 Prozent) unterbinden es nicht, dass Unternehmensdaten auf Web-2.0-Seiten ladbar sind.