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Security

Ausfälle kosten Geld: Deutsche Firmen investieren in Disaster Recovery

Virtualisierung erschwert angemessene Notfallpläne

 

08. Juli 2009

 
 

Gerade in virtuellen Umgebungen besteht dringender Handlungsbedarf beim Implementieren und Testen der Notfallpläne. Dies zeigt Symantecs jährlich erhobene Disaster-Recovery-Studie. Deutsche Unternehmen scheinen hier aber besser aufgestellt zu sein als der Durchschnitt.

Ausfälle kosten Geld. Der geschätzte Schaden, der durch Ausfallzeiten verursacht wird, beläuft sich laut Symantec-Studie in Deutschland im Schnitt auf rund 500 Euro pro Stunde. Eine abgestürzte Datenbank verschlingt sogar 1.750 Euro alle 60 Minuten.

Um einen kritischen Vorfall komplett zu beseitigen, mussten die befragten IT-Leiter weltweit durchschnittlich 287.600 Dollar ausgeben. In dieser Summe sind neben dem Ausfall des Systems auch Implementierung und Ausführung eines angemessenen Notfallplans enthalten. In Deutschland lag der Mittelwert mit rund 500 000 Dollar fast doppelt so hoch.

Entsprechend stecken deutsche Firmen mehr Geld in ihre Notfallpläne: Hier rechnen zwei Drittel aller Befragten auch künftig mit steigenden Mitteln. Weltweit berichten die Befragten, dass die Budgets für Disaster Recovery zwar in diesem Jahr steigen, allerdings werden die finanziellen Mittel aller Voraussicht nach in den kommenden Jahren wohl nicht weiter zunehmen.

Vor allem die Kombination aus Tests der Notfall- und Wiederherstellungspläne und Virtualisierung fordert viele Unternehmen heraus, zeigt die Studie. Rund 27 Prozent aller Unternehmen testen virtuelle Umgebungen innerhalb dieses Rahmens überhaupt nicht. Immerhin hat sich ihr Anteil gegenüber dem vergangenen Jahr verringert – 2008 waren es noch rund 35 Prozent.

Etwa ein Drittel aller Unternehmen weltweit folgt in virtuellen Umgebungen keinerlei Backup-Strategie. Immerhin: In Deutschland waren nur sechs Prozent der Unternehmen derart unvorsichtig.

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