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Test: O&O EMC

Zentrale Schaltstelle

Von Thomas Bär/ Frank-Michael Schlede/jos

 

12. Juni 2009

Eines der jüngsten Produkte von O&O ist die Enterprise Management Console (EMC). Mit der O&O EMC kann der Benutzer verschiedene Programme des Herstellers sowohl in der Server- als auch in der Workstation-Edition von einer zentralen Installation aus verwalten.

 
 

(zoom) Bild 1. Die O&O Enterprise Management Console: In der aktuellen Version ermöglicht sie einen zentralen Zugriff auf die beiden Applikationen Defrag und DiskImage. Verschiedene bekannte Elemente wie die Zeitansicht à la Outlook und die in sich stimmige Benutzerführung sorgen für eine sehr leichte Bedienung.

Die O&O EMC verwendet eine Microsoft SQL Server Express 2005 Edition als Datenbanksystem, sodass schon dadurch die Grundvoraussetzungen für den Einsatz definiert sind: Es muss ein PC unter Windows 2000 oder höher zum Einsatz kommen. Dabei verlangt die Lösung der Hardware nichts Außergewöhnliches ab: Eine CPU der Intel Pentium-III-Generation, Arbeitsspeicher mit mindestens 512 MByte und 130 MByte freie Festplattenkapazität, sofern der SQL-Server nicht auf demselben Computer installiert wird. Gemeinsam mit dem Datenbanksystem steigt der Bedarf auf immer noch moderate 400 MByte. Neben den x86-Varianten von Windows unterstützt die O&O EMC auch die jeweiligen x64-Ausprägungen der Betriebssysteme.

Während des Installationsvorgangs, der je nach Leistung des Systems einige Minuten in Anspruch nimmt, wird dem Anwender erstmalig bewusst, dass das Symbol der Software die typische Fernbedienung für ferngesteuerte Autos darstellt: Ein Symbol, das uns sehr passend erscheint. Nach dem eigentlichen Installationsvorgang wird auf Wunsch das „Lies mich“-Dokument angezeigt. Dort findet sich wie an zahlreichen Stellen im Handbuch der Hinweis, dass die Firewall unter Windows XP/2003 mit dem Befehl: netsh firewall set service type = remoteadmin mode = enable vorbereitet werden muss, ehe eine Ferninstallation möglich ist. Genaue Port-Angaben, die für die Anpassung anderer Firewalls als die integrierte Microsoft-Lösung benötigt werden, kann der Administrator ebenfalls mehrfach in der insgesamt gut gelungenen Anleitung finden.

In der Testumgebung kam es zunächst zwischen der Installation und dem Einrichten der Datenbank zu einer Fehlermeldung, die besagte, dass das Programm nicht in der zu erwartenden Weise auf die Datenbank zugreifen konnte. Der angezeigte Fehlercode sagte uns leider überhaupt nichts. Allerdings konnten wir dann noch einem Neustart und eine Reparatur des Dotnet-Frameworks 2.0 (wo wir demnach den Fehler vermuten) den Vorgang vollständig und ohne Fehlermeldung beenden.

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(zoom) Bild 2. Die Fernsteuerung einer O&O-Applikation ist gestartet: Für den Administrator „fühlt“ sich die Software nun an, als ob er lokal vor der entsprechenden Maschine sitzt.

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