Der französische IT-Dienstleister Atos hat mit BullSequana S sein Portfolio um einen ultra-skalierbaren Server erweitert. Das neue System sollen Unternehmen dabei unterstützen, Technologien wie etwa künstliche Intelligenz (KI) zu nutzen. Außerdem sei die modulare Architektur des Servers für Machine Learning (ML), unternehmenskritische Rechenanwendungen und In-Memory-Umgebungen optimiert.

Um KI-Funktionen verwenden zu können, sind Unternehmen laut Atos auf eine Infrastruktur mit höchster Leistungsfähigkeit angewiesen. Mit BullSequana S kombiniere man leistungsstarke CPUs und GPUs, um diese Anforderungen zu erfüllen, so der Hersteller weiter. Die flexible, modulare Architektur ermögliche es zudem, mit zusätzlichen Grafikprozessoren Unternehmens-Workloads um ML- und KI-Kapazitäten zu erweitern. GPU-, Speicher- und Rechnermodule lassen sich auf diese Weise zu einem maßgeschneiderten Server für die jeweiligen Anforderungen zusammenfügen, so Atos.

Der BullSequana-S-Server kombiniere Intels Xeon-Scalable-Prozessoren mit der von Atos eigenständig entwickelten Architektur. Dadurch sollen die Infrastrukturkosten reduziert und die Anwendungsleistung dank Ultra-Skalierbarkeit von zwei auf 32 CPUs erhöht werden. Des Weiteren besteht laut Herstellerangaben die Möglichkeit, hohe Speicherkapazität, GPU-Erweiterungen und weitere Technik wie etwa Field-Programmable Gate Arrays (FPGAs) in zukünftigen Entwicklungsstufen zu erhalten.

In einem Server sind bis zu 32 Prozessoren, 896 Kerne und 32 GPUs möglich. Bei wachsenden Unternehmensanforderungen sollen sich diese Leistungsmerkmale noch zusätzlich erweitern lassen.

48 TByte RAM und 64 TByte NVRAM beschleunigen nach Bekunden des Herstellers die Echtzeit-Analyse der Produktionsdatenbanken deutlich schneller als auf einem herkömmlichen Computer. Zudem unterstütze BullSequana S Data-Lake und Virtualisierungsumgebungen mit bis zu 2 PByte internem Datenspeicher.

Weitere Informationen finden sich unter www.atos.net.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.