T-Systems erweitert seine Vcloud-Services um einen Disaster-Recovery-Dienst aus der Cloud. Als Basis dient Veritas’ Resiliency Platform. Diese erleichtere die Planung, den Test und die Durchführung von Wiederherstellungsprozessen.

Mit DSI Vcloud DRaaS (Disaster Recovery as a Service) können Anwender laut Angaben von T-Systems für ihre Geschäftsanwendungen die automatische Ausfallsicherung und Resynchronisierung von Daten (Failover und Failback) selbst in komplexen Umgebungen etablieren. Dazu führe der neue Service ausgelöst per Mausklick den mehrstufigen Recovery-Prozess im Hintergrund selbstständig durch.

Ein Anwenderunternehmen könne verteilte physische und Cloud-Umgebungen mit dem Dienst abdecken und so die Betriebskosten senken. Auch könne es seine Disaster-Recovery-Strategie testen, ohne den laufenden Betrieb zu stören. Die Geschäftsanwendungen würden unter genauen Zeitvorgaben automatisch wiederhergestellt. Die Lösung funktioniere unabhängig von der Infrastruktur, sei einfach zu verwalten und automatisiere alle Wiederherstellungsvorgänge wie Failover, Failback und die Tests, so T-Systems.

Statt ein eigenes Ausfallrechenzentrum aufzubauen, können Unternehmen nun die nötigen Rechenressourcen laut T-Systems per DSI Vcloud DRaaS an ihr Netzwerk koppeln und so massiv Investitionskosten senken. Der Administrator könne Parameter für RTOs und RPOs (Recovery Time Objectives, Recovery Point Objectives) bestimmen und einheitlich auf alle kritischen Applikationen anwenden. Dadurch entfielen viele manuelle Prozesse, der Disaster-Recovery-Prozess sei leichter zu verwalten.

Über eine leicht zu bedienende grafische Oberfläche, so der Service-Provider, könne der Anwender per Mausklick alle Schritte einleiten, um seine virtuellen Applikationen und Dienste auf das virtuelle Gegenstück in der T‑Systems-Cloud zu spiegeln. Im Failover-Fall schiebe der Dienst die Arbeitslast der kritischen Anwendungen vom Kunden-RZ auf das Cloud-RZ von T-Systems.

Die Veritas Resiliency Platform erkenne die Struktur mehrstufiger Applikationsarchitekturen automatisch und erlaube es, den gesamten Disaster-Recovery-Prozess per Drag and Drop einzurichten. Ein Dashboard liefere in Echtzeit Messergebnisse, ob die Geschäftsanwendungen die Ziele einhalten. Dort seien auch statistische Daten zur Dauer der Wiederherstellung während des Tests zu finden.

T-Systems bietet die Lösung in Europa, den USA und Südostasien an. Weitere Informationen finden sich unter www.t-systems.de.

Dr. Wilhelm Greiner ist Stellv. Chefredakteur der LANline.