Der Security-Hersteller Sophos will auf der Cebit 2017 sein komplettes Portfolio an vernetzten Sicherheitslösungen zeigen. Mit Synchronized Security biete man Lösungen an, die mithilfe der Heartbeat-Funktion Informationen untereinander austauschen können, so der Hersteller. Besucher sollen am Messestand (Halle 6, Stand F18) das gesamte Leistungsspektrum des Systems kennenlernen können.

Im Mittelpunkt stehe hierbei die Management-Plattform Sophos Central, über die man Security-Lösungen für Endpoint, Mobile, Web und Wireless intelligent vernetzen und verwalten könne. Einen weiteren Messeschwerpunkt legt Sophos nach eigenen Angaben auf seine neueste Generation der Advanced Endpoint Protection. Intercept X soll Endpoint-Schutztechnologien der nächsten Generation in einer einzigen Lösung inklusive einer progressiven Anti-Exploit-Technologie integrieren. Diese biete beispielsweise Schutz vor Ransomware.

Des Weiteren will der Security-Anbieter unter dem Motto „Haunted House“ eine interaktive Studie über die aktuelle Gefahrenlage für IoT für Unternehmen und Privatpersonen starten. Die Studie erfolge anhand eines Modellhauses, in das unterschiedliche Smart- und IoT-Komponenten wie Lichtsteuerung, Heizungssteuerung, Alarmanlage oder Rollladensteuerung verbaut sind. Dabei handele es sich bei allen Steuerungen um handelsübliche IoT-Komponenten, die laut Sophos mit dem Internet verbunden sind. Dadurch seien diese potenziellen Angriffen realistisch ausgesetzt. Der Hersteller will alle Angriffe auf das Haus während der Cebit und auch in den Wochen danach protokollieren und auswerten. Zudem lade ein 2D-Modell auf der Messe zum „Ausprobieren“ ein, welche Komponenten von der Kamera bis zur Lichtanlage sich am leichtesten kompromittieren lassen.

Weitere Informationen stehen unter www.sophos.de zur Verfügung.

Intercept X soll Endpoint-Schutztechnologien der nächsten Generation in einer einzigen Lösung inklusive einer progressiven Anti-Exploit-Technologie integrieren. Bild: Sophos

 

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.