Fortinet hat den Fortiguard Industrial Security Service vorgestellt. Damit erweitert der Anbieter von Cyber-Security-Lösungen nach eigenen Angaben seine Security Fabric um Transparenz, Kontrolle und Schutz für das industrielle Internet der Dinge (IIoT). Fortiguard Industrial Security Service basiert auf der Threat-Intelligence-Lösung der Fortiguard-Labs. Der neue Dienst bietet Application Control und Verteidigungssignaturen speziell für kritische Infrastrukturen und Industrieunternehmen aus den Bereichen Stromversorgung, Öl, Gas, Transport und Fertigung.

Das erweiterte Patent-Portfolio von Fortinet für die IoT Security zeigt laut dem Anbeiter deutlich, wie stark sich das Unternehmen für ein sicheres Internet der Dinge engagiere. John Maddison, Senior Vice President of Products & Solutions bei Fortinet: „IoT-basierte Angriffe haben gezeigt, wie leicht Milliarden Geräte als Waffen missbraucht und die digitale Weltwirtschaft, kritische Infrastrukturen und Millionen Benutzerdaten kompromittiert werden können. Um das riesige Internet der Dinge erfolgreich zu schützen, brauchen Unternehmen eine Architektur, die vollkommene Transparenz, Segmentierung und eine End-to-End-Sicherheit für die gesamte Infrastruktur bietet.“

Der Bedarf von Unternehmen und Verbrauchern habe zu einem rasanten Anstieg von IoT-Geräten geführt, die sich mit globalen Netzwerken verbinden. Laut Schätzungen von McKinsey werden bis zum Jahr 2020 rund 20 bis 30 Milliarden IoT-Geräte weltweit miteinander vernetzt sein – 2015 waren es lediglich zehn bis 15 Milliarden. Diese Fülle an Geräten erhöhe jedoch das Sicherheitsrisiko.

Fortiguard Industrial Security Service schützt die verbreitetsten Geräte und Anwendungen in den Bereichen ICS (Industrial Control System) und Scada (Supervisory Control and Data Acquisition). Der neue Dienst schließe nicht nur Schwachstellen, sondern biete auch umfassende Transparenz und granulare Kontrolle über ICS- und Scada-Systeme. Die Grundlage bildet eine Threat Intelligence, die in Echtzeit aktualisiert wird. Unternehmen können so den Zugriff beschränken und die Angriffsfläche kritischer IIoT-Infrastrukturen minimieren.

Weitere Informationen stehen unter www.fortinet.com bereit.

 

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.