Digital Samba, spanischer Anbieter von Web-Konferenzen und Online-Meetings, hat mit einem Update-Paket die drei Versionen 5.0.6, 5.0.7 und 5.0.8 seiner White-Label-Conferencing-Software Onsync veröffentlicht. Der Anwender erhalte eine schlankere Benutzeroberfläche sowie zusätzliche Feedback- und Mitwirkungsmöglichkeiten durch Privatsphäre-Optionen im Chat und im Umfrage-Tool. Für Administratoren sei es nun einfacher, Online-Sitzungen zu steuern. Gleichzeitig haben sie nun nach Bekunden des Herstellers die Möglichkeit, ihre Arbeit durch ein feiner abgestuftes Preis- und Lizenzmodell und die Integration des Reportings von Telefonsystemen von Drittanbietern zu monetarisieren.

Darüber hinaus plant Digital Samba nach eigenen Angaben für 2017 und 2018 den Umstieg auf HTML5 und WebRTC. Mit den drei Versionen habe man bereits einige Entwicklungen vorweggenommen. Zum Funktionsumfang von 5.0.6. 5.0.7 und 5.0.8 zählen laut Hersteller:

– Die Darstellung verbrauchter sowie noch verfügbarer Telefonieminuten in einer Balkengrafik im Account Center,
– die optionale Aktivierung und Deaktivierung von Lobby und Breakout Sessions im Admin-Interface,
– ein verbessertes Design im Chat beim Schreiben von Nachrichten im Chat Synclet.
– Innerhalb der Teilnehmerliste hat Digital Samba mit „Ich habe eine Frage“ einen neuen Status eingeführt. Die Statusmeldung erscheint direkt oben in der Teilnehmerliste und soll klar von Anwendern mit dem Status „Hand heben“ unterscheidbar sein.
– In Live-Sitzungen wird ein temporärer Feedback-Status im Synclet der Teilnehmer jetzt nach fünf Sekunden ausgeblendet.
– Zudem biete die Software nun Einstellungen für die Privatsphäre bei Umfragen durch die Funktion „Antworten anonymisieren“. Diese verhindert, dass der Benutzername bei den Ergebnissen angezeigt wird.

Auch die Bedienung hat der Hersteller nach eigenen Angaben bei den neuen Versionen von Onsync verbessert. Windows- und Mac-Nutzer können nun beispielsweise hochaufgelöste 4K-Screens mit anderen Anwendern teilen. Zu den weiteren Neuerungen gehören laut Digital Samba:

– Zahlreiche Performance-Optimierungen im Backend,
– Telefon-Unterstützung (Audio) in Sitzungen, in denen die Lobby-Funktion aktiviert ist sowie
– die Festlegung von Panel Sets und Workspaces über die API und
– neue Sortiermöglichkeiten für öffentliche Seiten, zum Beispiel nach Datum, Thema, Länge, Autor und weiteren Aspekten.
– Bei der Planung von Events gebe es jetzt eine sichtbare Benachrichtigung darüber, dass der Versand der E-Mails im Gange ist.
– Namensänderungen von Teilnehmern und Beobachtern lassen sich optional deaktivieren, sobald diese sich innerhalb einer Sitzung befinden.

Weitere Informationen stehen unter www.digitalsamba.com zur Verfügung.

Die bereits verbrauchten sowie noch verfügbaren Telefonieminuten stellt Onsync nun in einem Balkendiagramm dar. Bild: Samba Digital

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.