Arcserve hat eine neue Version seiner Flaggschifflösung Unified Data Protection (UDP) vorgestellt. Die Lösung biete die Integration der Disaster Recovery (DR) in der Public Cloud, fortschrittliches DR-Reporting und eine umfassende Vor-Ort-Sicherung eigener Standorte. Laut Hersteller unterstützt UDP 6.5 Windows 2016 Server, Suse, Linux Enterprise Server v12 und Funktionen wie Instant-VM zu Amazon EC2.

Des Weiteren könne man mit der aktuellsten Version Office-365-E-Mails schützen, die in der öffentlichen oder privaten Microsoft-Cloud gehostet werden. Benutzer könnten dadurch ein lokales Backup ihrer Office-365-Mail-Daten  sichern und  pflegen. Laut Arcserve können Administratoren einzelne Objekte wie E-Mails, Kalender, Kontakte, Aufgaben oder Notizen schützen. Darüber hinaus sollen diese nach geschützten Elementen suchen und mit zahlreichen flexiblen Recovery-Optionen wiederherstellen können.

Auch ermögliche UDP Version 6.5 die Replikation von Recovery-Punkten an einen RPS in der AWS-Cloud, den direkten Start einer EC2-Instanz von diesen Recovery-Punkten aus, die Nutzung des virtuellen Standbys für Windows für den AWS EC2 Service sowie die Wiederherstellung von EC2-Instanzen in AWS EC2 und das preiswerte Kopieren vollständiger Recovery-Punkte in AWS S3, so der Hersteller.

Auch eliminiere die Lösung das Datenverlustrisiko durch Ausfälle oder versehentliches Löschen mit verbessertem Microsoft Exchange Online und mit der Sicherung von Office-365-Daten auf einem lokalen Backup oder in einer beliebigen Cloud, die UDP RPS unterstützt. Darüber hinaus ermöglicht sie laut Arcserve das Backup von UNC-Pfaden (CIFS-Sicherung) innerhalb der UDP-Konsole, die Nutzung der automatischen Sicherungsfunktionen der neu hinzugefügten VMware virtuellen Maschinen und die schnellere Datensicherung auf Nimble Storage und HPE 3Par Arrays mit vollständig integrierter Snapshot-Unterstützung.

Auch seien IT-Teams nun in der Lage, den Zustand der Recovery-Punkte durch automatisches und unterbrechungsfreies Testen für Windows und Linux  zu sehen sowie RTOs und RPOs mit detaillierten Service-Level-Agreement-Berichten, die die Gesamtzahl der Nodes mit verfügbaren Recovery-Punkten anzeigen, zu messen und zu dokumentieren.

Weitere Informationen stehen unter arcserve.com/de/datenschutzl%C3%B6sungen/backup-und-recovery-software/ zur Verfügung.

Die globale Deduplizierungsarchitektur von UDP. Bild: Arcserve

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.