Für die heutige Geschäftswelt ist es eine Notwendigkeit, IT-Infrastrukturen in einer sicheren und zuverlässigen Umgebung zu betreiben. Darüber hinaus bewegen steigende Energiekosten, strategische Unternehmensplanungen und die Betrachtung der Total Cost of Ownership (TCO) viele Unternehmen dazu, ihre IT-Infrastrukturen in sichere Rechenzentren zu überführen.

Um den Sicherheitsanforderungen in besonderem Maße zu begegnen, gehen Anbieter wie zum Beispiel Maincubes mit seinem neuen Rechenzentrum in der Metropolregion Rhein-Main noch einen entscheidenden Schritt weiter. Ein völlig neuartiges Design soll die heutigen technischen Möglichkeiten voll ausnutzen, was nicht nur überdurchschnittliche Leistungswerte, sondern auch eine wesentlich bessere Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und damit niedrigere Betriebskosten zur Folge hat. Dies belege, so Maincubes, dass Premium nicht immer teuer sein müsse.

Sicherheit und Effizienz haben oberste Priorität

Unternehmen, die ihr Rechenzentrum an einen Colocation-Betreiber auslagern, wollen verschiedene Dinge erreichen: Kosten senken, Effizienz steigern, mehr Sicherheit erlangen und die Organisation optimieren. Diese Faktoren sind direkt abhängig von Energie, Architektur, technischer Einrichtung und Optionen hinsichtlich der Skalierung. Rechenzentren der nächsten Generation berücksichtigen diese Aspekte und bieten moderne Infra- und Organisationsstrukturen, die Unternehmen eine Auslagerung der IT deutlich attraktiver gestalten.

Die Effizienz eines Rechenzentrums beginnt bei dessen Design und Architektur. Einzelne und voneinander unabhängig betreibbare Bereiche ermöglichen einen modularen Aufbau, der unabhängige Betriebszonen für anwenderindividuelle Klima-Anforderungen erlaubt. Maincubes ist in diesem Bereich nach eigenen Angaben zufolge komplett neue Wege gegangen und hat sein neues Rechenzentrum in der Metropolregion Rhein-Main, das derzeit offiziell in Betrieb geht, eine besondere Architektur gewählt.

Effizienz zahlt sich aus

Die Effizienz eines Rechenzentrums ist hauptsächlich von der Kühlung abhängig. Im Durchschnitt entstehen 80 Prozent der Stromkosten, die zusätzlich zum Strom für die IT-Komponenten entstehen, durch Kühlung. Eine gebräuchliche Kennzahl für die Strom-Effizienz beschreibt der PUE -Wert, ein Koeffizient aus benötigtem Strom für die IT-Komponenten und dem zusätzlich benötigten Strom für Nebenaggregate. Je mehr sich dieser Koeffizient an die Zahl 1 annähert, desto effizienter ist das Rechenzentrum. Maincubes garantiert einen durchschnittlichen PUE kleiner als 1,30, was deutlich unterhalb marktüblicher Werte liegt.

Das soeben eröffnete RZ von Maincubes in Frankfurt.

Hohe Anforderungen an einen Rechenzentrumsbetreiber beziehen sich heute auch auf Services. Anforderungen, beispielsweise durch den Gesetzgeber oder von Zertifizierungsinstanzen, setzen eine ganze Reihe von Dienstleistungen voraus. Ein moderner Rechenzentrumsbetreiber kann in diesem Umfeld maßgebliche Unterstützung bieten. Sogenannte Premium-Services helfen Unternehmen nicht nur, ihre IT effizient zu betreiben, da sie deutlich über klassische Themen wie Gebäude und Infrastruktur hinausgehen. Sie stellen außerdem sicher, dass Aspekte wie Umzug, Zertifizierung, Organisation oder sich ständig ändernde Gesetzeslagen unterstützt oder kontinuierlich beachtet werden.

Dabei gilt es, viele Aspekte im Umfeld des IT-Betriebs im Blick zu behalten, Anwender entsprechend zu unterstützen und zu beraten, um einen einfachen, sicheren und schnellen Übergang vom eigenen an den neuen RZ-Standort zu gewährleisten.

Fazit

Ein moderner Rechenzentrumsbetreiber ist heute weit mehr als nur ein Vermieter von IT-Stellfläche mit Infrastrukturtechnik. Rechenzentrumsbetreiber der nächsten Generation sind Partner, die Unternehmen inhaltlich und beratend zur Seite stehen, um die IT möglichst effizient und mit möglichst wenig Aufwand zu betreiben.

Oliver Menzel ist Geschäftsführer von Maincubes, www.maincubes.com.