Benutzerorientierte IT

Neue Anforderungen durch Mobilgeräte
Benutzerorientierte IT
geschrieben von Andreas Neeb, Manager Presales bei Landesk Software, www.landesk.com (wg) am 18.07.2014
Die Technikgrenzen zwischen Arbeit und Privatem verschwinden. Die Endanwender in Unternehmen erwarten deshalb, von einer wachsenden Anzahl an privaten und geschäftlichen Geräten aus vollen Zugriff auf ihre IT-Ressourcen zu erhalten.

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Die Arbeitswelt erlebt zur Zeit laut Gartner-Analysten den Aufstieg des „Business Consumers“. Dies sind Mitarbeiter, für die Geschäftsaktivitäten einen Teil ihres Alltags ausmachen, die sich aber wie Verbraucher verhalten, wenn es um die Auswahl von Computern und Arbeitsweisen geht. Bereits 68 Prozent der Vollzeitmitarbeiter greifen von ihren privaten Smartphones oder Tablets auf Unternehmensdaten zu (Bring Your Own Device, BYOD). Die IT steht damit vor großen Herausforderungen und muss zeigen, wie sie die Bereitstellung und das Management von Arbeitsumgebungen technisch optimieren kann. Wenn physische und mobile Endgeräte mit virtuellen Umgebungen, Cloud-Services und Software nahtlos zusammenarbeiten, eröffnet dies auch Chancen, eine mobile und flexible Arbeitsumgebung zu schaffen.
Die Produktivität der Mitarbeiter ist die Existenzgrundlage jedes Geschäftsbetriebs. Um im Wettbewerb bestehen zu können, sind Unternehmen gefordert, ihre IT an die Bedürfnisse ihrer Belegschaft anzupassen und zugleich die unternehmerischen Risiken zu reduzieren. Mobile Arbeitnehmer verlangen in zunehmendem Maße Zugriff auf die IT-Ressourcen des Unternehmens.
Benutzerorientierte Verbesserungen von Prozessen sorgen im Zusammenspiel mit automatisierten Überwachungs- und Verwaltungslösungen für eine flexible Bereitstellung von Services und ermöglichen eine Produktivitätssteigerung bei den Mitarbeitern, ohne dass es dabei zu einer Steigerung der Betriebskosten oder der Komplexität kommt.
Die wesentlichen erforderlichen Prozesse lassen sich in vier Kategorien unterteilen:
Zugriff auf geschäftliche Ressourcen über mehrere Geräte,
Trennung von geschäftlichen und persönlichen Ressourcen,
Self-Service-Verwaltung sowie
Begrenzung der Risiken für das Unternehmen.
 
Zugriff auf geschäftliche Ressourcen über mehrere Geräte
Das Hauptprinzip der benutzerorientierten IT ist die Bereitstellung geschäftlicher IT-Ressourcen für sämtliche Endbenutzergeräte. Zu ermitteln ist, welche Geräte, Anwendungsarten und Betriebssysteme zu unterstützen sind. Im Vordergrund stehen dabei gängige Plattformen wie Windows, Mac, IOS und Android. Der Zugriff auf kritische Geschäftsanwendungen muss von allen Endgeräteplattformen aus möglich sein. Idealerweise gibt es nur eine Version der jeweiligen Anwendungen, die auf einem zentralen Server gespeichert, gepflegt und aktualisiert wird. Möglich ist dies mit drei Methoden: über Web-gestützte Anwendungen, Virtualisierung und Betriebssystememulation. Um eine optimale Benutzbarkeit zu erreichen, ist die Kombination aller drei Methoden am erfolgreichsten.
 
Trennung von geschäftlichen und persönlichen Ressourcen

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