Citrix treibt Cloud Computing und mobiles Arbeiten voran
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Stolz verwies Dr. Jürgen Müller, seit wenigen Monaten Area Vice President Central Europe bei Citrix, auf den Platz 47, den Citrix weltweit unter den 300.000 Softwareunternehmen einnimmt: „Wir sind ein Enterprise Player im globalen Maßstab“, so Müller. Citrix habe in den letzten drei Jahren 25 Akquisitionen bewältigt. Dazu zählten zuletzt die Übernahmen von AppDNA, Podio, des vormaligen Xenclient-Konkurrenten Virtual Computer sowie jüngst von Bytemobile für "adaptives" Traffic-Management.
Thomas Zell, Director Field Readiness EMEA, und Markus Klein, Director Systems Engineering CE bei Citrix, konzentrierten sich in der gemeinsamen Keynote auf den Übergang vom dezentralisierten Networking zum (schon oft gepriesenen, sich aber nun tatsächlich verbreitenden) Cloud Computing, zudem Client-seitig auf den offensichtlichen Trend zu mehr Mobilität. Die Gerätewahl werde künftig keine Rolle mehr spielen, so Zell. Dementsprechend kreisten die vorgestellten Lösungen um die beiden Gravitationszentren Cloud und flexibles mobiles Arbeiten.
Mit der Social-Networking-Lösung Podio, deren Interface und intuitive Bedienung Citrix auf der Bühne live zeigte, hat der Anbieter „ein Facebook für Unternehmen“ akquiriert - der späte Einstieg in einen längst heftig umkämpften Markt. Dank Integration der hauseigenen Video-Conferencing-Lösung Gotomeeting lassen sich Videokonferenzen aus dem Enterprise Social Network heraus anstoßen. Dabei unterstützt Gotomeeting nun die HD-Technik „HD Faces“ auch auf dem Ipad, wie schon zur Synergy verkündet.
Dank der schon zuvor erfolgten Akquisition von Sharefile ermöglicht Citrix nun die Datenspeicherung in der Cloud, um Daten plattformübergeifend vorzuhalten und zu synchronisieren. Damit bietet der Cloud-Spezialist eine unternehmenstaugliche Dropbox-Alternative, ähnlich gelagerte Lösungen findet man auch bei VMware und Appsense. Die Citrix-Software umfasst so genannte „Storagezones“ zur Strukturierung der Zugriffsreche auf die Datenbestände, die in der Public Cloud oder neuerdings auch in der Private Cloud lagern können, je nach Sicherheitsbedürfnis. Dank Sharefile-Integration in den hauseigenen Remote-Computing-Client Receiver sind damit Unternehmensdaten jederzeit orts- und endgeräteunabhängig verfügbar - ein wichtiger Baustein für eine BYOD-Strategie (Bring Your Own Device). Die Funktionalität umfasst das Versenden sehr großer Dateien aus Outlook heraus (Attachments werden per Policy durch einen Sharefile-Upload und Link in der E-Mail ersetzt) sowie Möglichkeiten für Remote Wipe aus Sicherheitsgründen.
