Cloud-Infrastruktur mit Openstack-Technik
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Die neue Version des Ubuntu-Systems ist das fünfte Ubuntu-Release, mit dem sich Openstack in Form einer Cloud-Infrastruktur implementieren lässt. Damit können Cloud-Entwickler auf neueste Techniken von Ubuntu und Openstack sowie zwei wichtige neue Komponenten zurückgreifen: Die Block-Storage-Komponente Cinder sowie Quantum. Cinder stellt virtuelle Festplatten bereit während Quantum eine API für die Netzwerkanbindung virtueller Maschinen ist.
Weiter nutzt das Openstack-System Intels neuen OAT-Service (Open Attestation). Die Software verwendet einen kryptographischen Schlüssel zur Authentifizierung von Cloud Images. Auf diese Weise sollen Entwickler sich sicher sein, dass die von ihnen implementierten virtuellen Maschinen keine Sicherheitsrisiken verursachen. So erhalten sie eine zusätzliche Sicherheitsebene für Cloud-Implementierungen. Dies sei insbesondere für Organisationen und Unternehmen aus dem Gesundheitswesen, der Pharmabranche, dem Finanzwesen und dem Telekommunikationssektor von Bedeutung, da sie sich an strenge Compliance-Vorgaben und Datenschutzvorschriften halten müssen.
Weiter unterstützt das Betriebssystem mit dem Update das Service-Orchestration-Tool "Juju" in Openstack-Clouds. Dadurch können Anwender dieses auch in öffentlichen Clouds auf Ubuntu-Basis nutzen. Zudem haben IT-Abteilungen nun die Möglichkeit, die Lösung auch für andere öffentliche Clouds einsetzen. Dies ermöglicht eine einfachere Migration von Implementierungen zwischen verschiedenen Clouds. Dadurch sollen IT-Abteilungen über die notwendige Flexibilität und Kosteneffizienz verfügen, um mit ihren IT-Investitionen einen optimalen ROI zu erzielen (Return of Investment). Mit dem Update verfügt das System über eine neue grafische Benutzeroberfläche für "Juju". Diese soll Entwicklerteams helfen, Zeit zu sparen, indem Anwender die Beziehungen zwischen hinzugefügten und implementierten Services grafisch veranschaulichen können.