Detaillierte Kontrolle von Social-Media-Aktivitäten

Barracuda Networks: Firmware 6.0 überwacht Korrespondenz via Facebook und Twitter
Detaillierte Kontrolle von Social-Media-Aktivitäten
geschrieben von LANline/sis am 03.08.2012

Barracuda Networks stellt eine neue Version seines Web-Filters vor. Mit der Firmware 6.0 erhalten Unternehmen Applikationskontrollen, die ihnen bei der Durchsetzung und Regulierung von Social-Media-Richtlinien am Arbeitsplatz helfen sollen. Laut Hersteller ist auch die Aufzeichnung und Archivierung von Nachrichten aus sozialen Netzwerken zu Dokumentationszwecken durch die Integration mit dem Barracuda Message Archiver möglich.

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86 Prozent aller Befragten der Studie „Social Networking Security and Privacy“ der Barracuda Labs sind darüber besorgt, dass Mitarbeiter die Unternehmenssicherheit durch die Nutzung von sozialen Netzwerken gefährden. Dennoch lassen 75 Prozent aller Arbeitsplätze die Nutzung von Twitter zu, 69 Prozent die von Facebook, so die Studie. Mit dem Web-Filter 6.0 sollen Unternehmen die Aktivitäten lenken können. Zudem können Anwender mit einer Kontrolle der Applikationen detaillierte Regeln formulieren und Applikationen und ihre Inhalte mit verbesserter SSL-Inspection überwachen und archivieren.


 

Weiter lassen sich mit dem Filter über 400 Applikationen administrieren und kontrollieren. Beispielsweise kann ein IT-Administrator den Nutzern erlauben, auf Facebook Meldungen zu sehen und Neuigkeiten zu posten, während er Anwendungen wie Spiele blockiert, so Barracuda Networks. Die Funktionen sollen die bisherigen Möglichkeiten wie das Blockieren von Skype, Bittorrent oder Youtube auf grundlegender Ebene verbessern, um eine hohe Netzbandbreite zur Verfügung zu stellen.


 

Durch eine Integration der Monitoring-Funktionen des Web-Filters mit dem herstellereigenen Message Archiver lassen sich Nachrichten aus sozialen Netzwerken dokumentieren, durchsuchen und archivieren. Ebenso können die Funktionen Neuigkeiten auf Facebook dokumentieren wie Kommentare, Nachrichten oder Chats. Auf Twitter lassen sich sowohl Tweets als auch Direktnachrichten speichern, so der Hersteller. Die Kommunikation zwischen dem Filter und dem Archiver erfolgt mittels SMTP. Dies ermögliche einen ungehinderten Austausch über verschiedene Standorte des Unternehmens hinweg.


 

Zudem ermöglicht Version 6.0 des Filters die Entschlüsselung des SSL-verschlüsselten HTTPS-Verkehrs im Forward Proxy Mode. Anwender müssen dazu laut Hersteller auf ihrem Browser ein „Trusted Root Certificate“ einrichten. Diese Funktionen bauen auf bestehenden HTTPS-Filtertechniken für den Inline-Einsatz auf.


 

Das Upgrade auf die Firmware Version 6.0 ist ab sofort verfügbar. Für bestehende Anwender mit einer gültigen Energize Update Subscription ist das Update kostenlos. Der Preis für den Web-Filter liegt zwischen 1.599 und 96.999 Euro, abhängig vom Modell. Weitere Informationen finden sich unter www.barracudanetworks.com/webfilter.



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Immer wieder der Angreifer von innen

Ob der "böse" Nutzer aus dem eigenen Unternehmen tatsächlich eine so gefährliche Bedrohung darstellt, war unter anderem auch hier schon oft Gegenstand der Diskussion. Ich bin eher skeptisch. Dennoch scheint der Ansatz der vorgestellten Lösung einen vernünftigen Weg aufzuzeigen. Einfach komplett verbieten - das funktioniert wohl nur in den seltesten Fällen und schränkt die Mitarbeiter zu sehr ein. Viele Grüße, jos

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Re: Immer wieder der Angreifer von innen

Mich würde mal eine Studie interessieren, die den Nutzen solcher Lösungen mit der Beeinträchtigung des Geschäftsalltags und des Arbeitsklimas vergleicht. Aber welcher Anbieter würde eine solche Untersuchung schon finanzieren...? ;-(

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Potenzielle Finanzierer

Vielleicht mal Mr. Zuckerberg fragen ... :-)

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Re: Potenzielle Finanzierer

Hehe! Na, da weiß man doch schon, was dabei rauskommt!

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