Dynamische Desktops

Praxistest RES Workspace Manager 2011
Dynamische Desktops
geschrieben von Thomas Bär, Frank-Michael Schlede/wg am 17.10.2011
Ganz gleich, ob es sich um stationäre PCs, Thin Clients, eine Terminal-Server- oder gar eine Virtual-Desktop-Landschaft handelt: Benutzer wollen stets „ihre eigenen“ Desktops erhalten. Mit dem RES Workspace Manager 2011 hat LANline eine Lösung untersucht, die einen einheitlichen Ansatz für alle Windows-Desktops bietet und die Bereitstellung individueller Desktops erleichtert.

Seite 1 / 5

Ein Anwender will auf seinem Computer seine eigene Arbeitsumgebung vorfinden. Microsoft nennt diese Umgebung seit jeher den „Desktop“ und vereint unter diesem Begriff alle Zugriffe des Benutzers auf Anwendungen, Daten und Peripherie. Solange sich ein Benutzer stets an einem festen Arbeitsplatz anmeldet, reichen die Windows-Bordmittel für den Zugriff auf den Desktop vollkommen aus. Soll er hingegen in Abhängigkeit vom Einsatzort und/oder Endgerät eine modifizierte Umgebung erhalten, kann es problematischer werden: Wie bekommt er den passenden Drucker, der sich auf diesem Stockwerk befindet? Wie stellen Administratoren sicher, dass die Nutzer bestimmte Anwendungen nur einsetzen können, wenn sie sich innerhalb des Unternehmensnetzwerks befinden? Stehen Administratoren vor solchen Aufgaben, greifen sie zwangsläufig zum An- und Abmelde-Skript. Solche Skript-Jobs werden jedoch schnell unübersichtlich. Die Komplexität steigt nochmals deutlich, wenn neben Terminal-Servern auch noch Virtual-Desktop-Techniken von Citrix und VMware zum Einsatz kommen.

Der Anbieter RES will mit dem Workspace Manager 2011 alle Windows-Desktops mittels einer einzigen Software administrierbar machen. Dies soll es dem Administrator ersparen, Skript-Jobs zu entwickeln, die alle Eventualitäten beim An- und Abmelden berücksichtigen. Stattdessen bietet die Software die Definition von Arbeitsplätzen („Workspaces“) in einer grafischen Oberfläche. Der Systemverwalter kann damit je nach Konstellation der Umgebung Drucker und Laufwerke verbinden, Anwendungen bereitstellen oder Office-Einstellungen anpassen.

Die Software unterstützt Windows XP, 2003 und höher in den Ausprägungen x86 und x64. Als Datenbank kann Microsofts kostenfreie SQL Express Edition zum Einsatz kommen, die Lösung unterstützt aber auch SQL 2000 und höher, SQL Azure, IBM DB2, MySQL 5.0 sowie Oracle ab der Version 9i. Bei den Verzeichnisdiensten arbeitet die Software mit Microsofts NT-Domänen und Active Directory, Novell Edirectory ab Version 8 sowie Samba 3.25 und höher zusammen. RES unterstützt die Terminal-Server-Technik von Microsoft und Citrix, als VDI-Umgebung kann Citrix Xendesktop oder VMware View ab Version 3 Verwendung finden. Bei der Applikationsvirtualisierung versteht sich die Lösung mit Microsoft Application Virtualization 4 und höher, Citrix Application Streaming 5.1 und 5.2 sowie VMware Thinapp 4. Der niederländische Anwender bietet die Software ausschließlich in englischer Sprache und mit englischer PDF-Produktdokumentation an.

Mit wenig Aufwand installiert

Seite 1 / 5



Noch keine Bewertungen vorhanden

Relevante Themen (bei Interesse bitte anklicken):

 

Kommentar hinzufügen

Sicherheitsabfrage
Dies ist eine Sicherheitsabfrage, um Spam vorzubeugen.