Forschern genügen zwölf Atome zur Speicherung eines magnetischen Bits
Heute übliche Festplatten benötigen für ein Bit ungefähr eine Million Atome. Die Forschungsarbeit, die in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Science veröffentlicht wurde, zeigt das Potenzial für magnetische Datenspeicherung in atomarem Maßstab mit Speicherkapazitäten, die bis zu 100 Mal größer sind als bei heutigen Festplatten.
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Die Forscher nutzten für ihre Experimente ein Rastertunnelmikroskop bei tiefen Temperaturen, um das Bit Atom für Atom zu "konstruieren". Sie haben zudem acht Bits aus je zwölf Eisenatomen nebeneinander angeordnet und nacheinander die digitale Repräsentation der Buchstaben T-H-I-N-K, ein zentrales IBM Motto, in diesem Bit gespeichert und mit dem Rastertunnelmikroskop abgebildet.
Eine große Herausforderung, um magnetische Datenspeicherung bis auf die Größenordnung einzelner Atome zu skalieren, bestand nach Angaben des Forscherteams in der starken Wechselwirkung zwischen den Bits auf atomarer Ebene, die gezielt kontrolliert werden müssen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.ibm.com/atomicscalememory.
Die Forschungsarbeit ist zu finden unter: "Bistability in atomic-scale antiferromagnets"; Sebastian Loth, Susanne Baumann, Christopher P. Lutz, D.M. Eigler, Andreas J. Heinrich; "Science", Bd. 335, S. 196, DOI: 10.1126/science.1214131
Gute Ergänzung zur Meldung
Einen guten ergänzenden Text mit mehr Physik findet man auf der Seite der Max-Planck-Gesellschaft hier: http://www.mpg.de/print/4772805. Viele Grüße, jos
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