Gehäuse nach IP und NEMA auf Wassereintritt testen
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Der NEMA-Test wird in den USA, in Mexiko und Kanada gefordert – er ist ähnlich etabliert wie die IP-Schutzarten in Europa. Das Herzstück des neuen Labors für Wasserprüfungen am Standort in Baden-Württemberg ist eine von einem speziellen akkreditierten Prüflabor kalibrierte Wasserpumpe, die abhängig vom Testverfahren die geforderten Literleistung pro Minute gewährleistet, sowie Strahldüsen mit dem entsprechenden Innendurchmesser. Häwa könne so die diversen Wassertests vor Ort technisch korrekt durchführen. In Anwesenheit eines Prüfers von einem offiziellen Prüfinstitut lassen sich auch die entsprechenden offiziellen Prüfberichte ausstellen. Mit den erweiterten Testmöglichkeiten will der Hersteller den hohen Qualitätsanspruch unterstreichen. Als Produzent von kundenspezifischen Gehäusen sei das Unternehmen nun noch besser in der Lage, Entwicklungen gemeinsam mit dem Kunden zum Erfolg zu führen. Lassen sich im Prüfverfahren etwaige Fehler bei Neuentwicklungen oder Prototypen erkennen, könne man schneller reagieren. Zudem sei es von Vorteil, dass alle an der Entwicklung beteiligten Personen - vom Konstrukteur über den Vertrieb bis hin zum Kunden - die Tests im eigenen Haus verfolgen sowie die gesamten technischen Dokumentationen sofort einsehen können.
Bei akkreditierten Prüflaboren entstehen durch knappe Kapazitäten oft lange Wartezeiten bis zum offiziellen Test. Mit den eigenen Testkapazitäten sieht sich Häwa dagegen sehr flexibel aufgestellt. Außerdem stellt das Unternehmen sicher, dass sich nun auch sämtliche Gehäusegrößen, wie zum Beispiel handlich schwere Schränke oder sehr große kundenspezifische Gehäuse, prüfen lassen.
