IBM: Analyse der Social-Software-Aktivitäten
Online-Meetings für bis zu 25 Teilnehmer
Online-Collaboration und Filesharing für Teams
IBM: Social-Business-Software für mobile Endgeräte
Mit den Erkenntnissen aus den Social-Analysen, so IBM, könne ein Unternehmen zum Beispiel ad hoc Marketing-Initiativen auf eine bestimmte Kundenstimmung hin anpassen. So ließen sich Krisen vermeiden oder die Erfolgsaussichten von Werbemaßnahmen prüfen. Zudem könne ein Anwender schnell Experten-Netzwerke einrichten, um schlagkräftig auf die Erkenntnisse aus den Social-Analysen zu reagieren.
IBMs Social-Networking-Plattform für Unternehmen namens IBM Connections, auf der Lotusphere in einer neuen Betaversion angekündigt, werde dank der neuen Analysefunktionen „das bislang wohl umfassendste Social-Paket auf dem Markt werden“, so der Anbieter. Neben Wikis, Blogs und Activities werde das neue Connections auch Office-Programme wie E-Mail und Kalender sowie per API Anwendungen externer Anbieter integrieren.
Die Connections Landing-Page führe dabei Inhalte externer Social-Anwendungen gemeinsam mit dem eigenen Unternehmens-Content einschließlich E-Mail und Termine an einem Ort zusammen. Der integrierte News-Feed (Activity Stream) soll es dabei Mitarbeitern erlauben, strukturierte und unstrukturierte Inhalte zu erkunden und schnell zu bearbeiten, darunter Twitter-Feeds, Facebook-Posts, Wetterdaten und Videos, aber auch Log-Files, SAP-Anwendungen, elektronisch gezeichnete Dokumente und vieles mehr.
Zur besseren Verzahnung der Geschäftsprozesse mit den Social-Software-Aktivitäten hat IBM zudem die neue Connections Enterprise Content Edition angekündigt. Sie dient dazu, Social Networking mit dem ECM-System (Enterprise-Content-Management) und entsprechenden Content-Kontrollfunktionen zu verknüpfen. Die Software unterstütze Unternehmen beim Lifecycle-Management von Office-Dokumenten sowie Web- und Social-Content, fördere den Wissensaustausch der Mitarbeiter und eigne sich auch für stark regulierte Branchen.
Die ebenfalls neu vorgestellte IBM Smartcloud wiederum soll die Lotus-Live-Services mit IBMs hauseigenem Portfolio an Business-, Analyse- und Industrielösungen verknüpfen, darüber auch mit den Lösungen für Initiativen wie „Smarter Cities“. Dank Smartcloud erhalte der Benutzer sofortigen Zugriff auf soziale Netzwerke, Datenaustausch, Online-Konferenzen, E-Mail, Kalender und Instant Messaging. Dies soll die Zusammenarbeit mit Kollegen und externen Partnern einfacher, effizienter und dank Bereitstellung via Cloud flexibler gestalten.
Subtile Art der Überwachung?
Es könnte spannend werden, zu sehen, wie vielen (oder wenigen) Unternehmen es gelingt, diese Auswertungen so diskret zu machen, dass dies die Social-Media-Nutzer nicht abrschreckt. Ich seh schon die Marketiers, die sich auf jeden angemeldeten User stürzen und so bewirken, dass erst gar keine Community entsteht. Oder könnt Ihr Euch beherrschen, liebe Marketing-Strategen? :-) Viele Grüße, jos
Gar nicht soooo subtil...
Diese Art von Software dient m.E. nicht nur unter anderem, sondern vorrangig der Vorbereitung, Durchführung und anschließenden Analyse von Vermarktungsaktionen. Das mit dem "beherrschen" ist also wohl durchaus richtig, aber halt nicht im Sinne von "sich beherrschen"... :-)
Das meinte ich ja ...
Wenn's nicht behustsam gemacht wird, ist es kontraproduktiv. Viele Grüße, jos