Internet-Nutzer speichern sensible Daten auf dem PC
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Bankdaten, Arbeitsdokumente, die persönliche Kommunikation – auf einem durchschnittlichen PC sind jede Menge sensibler Informationen zu finden. Persönliche Daten speichern bedeutet für die meisten Nutzer immer noch E-Mails auf dem Computer abzulegen, so Kaspersky. Laut der Studie tun dies 59 Prozent der PC-Nutzer. Weiter legen 54 Prozent wichtige persönliche Dokumente auf dem Computer ab und 51 Prozent archivieren am PC private Fotos oder Videos.
Auch speichern Anwender häufig Bankdaten auf dem Computer. 31 Prozent der von Kaspersky befragten PC-Nutzer gaben an, sensible Informationen rund um ihre Finanzen auf ihrem PC zu speichern. Hinzu kommen oft Passwörter und Account-Details. 33 Prozent der PC-Anwender verwalten diese sensiblen Daten auf ihrem Rechner, so die Umfrage.
Gefährlich ist das Lagern dieser Daten, da Cyber-Kriminelle großes Interesse an persönlichen Daten und Zugangsinformationen haben, so Christian Funk, Virusanalyst bei Kaspersky Lab. So tragen viele Schädlinge Algorithmen in sich, mit denen sie nach Zugangsinformationen suchen und diese auf die Server der Kriminellen übertragen.
Wichtig sei dabei besonders, dass Anwender ihr Betriebssystem sowie alle genutzten Programme regelmäßig aktualisieren. Weiter sollte auch eine IT-Sicherheitslösung zur Grundausstattung gehören.
Weitere Informationen zur Studie gibt es unter www.kaspersky.com/downloads/pdf/kaspersky_lab_consumer_survey_report_eng_final.pdf.
Nur 31-59%?
Es wundert mich etwas, dass nur so wenig User an ihrem heimischen PC Daten wie Fotos, E-Mails und/oder Schriftverkehr mit z.B. Behörden oder gar Kontoauszüge abspeichern und bearbeiten.
Wo macht das der Rest? Haben die keinen digitalen Kameras, machen die das auf dem Rechner bei der Arbeit oder hauen die das Zeug einfach sofort in die (ach so sichere) Wolke?
Mag sein, dass sehr wenig Leute mit verschlüsselten Festplatten und sog. Passworttresoren arbeiten und es auch mit den Securityupdates nicht so genau nehmen, aber ein bisschen komisch liest sich der Bericht schon ;-)
Wobei ich sagen muss, dass die Leute ein wenig sensibler werden. In meiner Nachbarschaft gibt es kein offenes WLAN mehr! Oder die Hersteller haben ihren Standard für die Auslieferung plötzlich von 'Offen' (oder WEP) auf WPA verändert.
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Was "Gast" angesprochen hat, verdeutlicht, wie sehr die Sensibililät mancher Daten unterschätzt wird. Aus vermeintlich belanglosen Bildern oder Dokumenten lässt sich nämlich sehr wohl Information gewinnen, mehr dazu zum Beispiel hier: http://lanl.in/KfswU1 und in den Links darin.