ITSM-Lösung mit Enterprise Ressource Store

Landesk mit LDMS 9.6 und Content Gateway für mobile E-Mail
ITSM-Lösung mit Enterprise Ressource Store
geschrieben von LANline/Dr. Wilhelm Greiner am 07.07.2014

Mit dem Upgrade auf Version 9.6 der Landesk Management Suite (LDMS) will Landesk den IT-Organisationen die Inventarisierung und die Einführung neuer Applikationen erleichtern. Der Enterprise Ressource Store namens Fuse, schon im Mai vorgestellt, wird in Version 9.6 voll in LDMS integriert sein. Die Funktion Data Virtualization soll Analysen vereinfachen, das mit Letmobile akquirierte Content Gateway für ein stringentes Mobile-E-Mail-Management (MEM) sorgen.

Seite 1 / 2

Mehr zum Thema:

Der steinige Weg zum EMM

Gartner: Mobility-Management-Markt reift heran

Absolute: Plattformübergreifendes BYOD

Baramundi: CLM mit integriertem Schwachstellen-Management

Aagon: Effektives Client-Management für den IT-Alltag

Matrix42 baut Workspace-Management aus

IT zwischen Überforderung und Automation

Die Risiken von BYOD bewältigen

 

Landesks jährliches LDMS-Update steht diesmal ganz im Zeichen einer Vereinfachung der Administratorenarbeit: Neue Templates sollen die Provisionierung von Geräten erleichtern, Migrations-Templates dank Mapping alter Geräte auf neue Maschinen Upgrades auf neue Hardware beschleunigen und die Migration von Benutzerprofilen automatisieren.

 

Dabei lässt sich laut Steve Morton, Chief Marketing Officer bei dem Client-Management-Spezialisten, über Regeln zusätzliche Logik hinterlegen. Zum Beispiel könne der Administrator festlegen, dass ein Bestands-Browser generell durch Firefox ersetzt wird oder aber eine veraltete Softwareversion durch die gerade aktuelle.

 

Das im Mai vorgestellte Fuse, ein Portal für den Zugang der Mitarbeiter zu ihren Applikationen, Services und anderen Unternehmensressourcen, ist laut Morton mit Version 9.6 ein fester Bestandteil von LDMS. „Um Schatten-IT zu vermeiden, ist es wichtig, dass die interne IT aus Benutzersicht den Pfad des geringsten Widerstands bietet“, erläutert Steve Morton. „Das heißt, der Enterprise Ressource Store muss ein cooles, leicht bedienbares Self-Service-Interface haben, damit interne IT-Ressourcen mindestens ebenso bequem zu beziehen sind wie externe Dienste aus der Cloud.“

 

Fuse verwirkliche diesen Ansatz durch intuitive Schnittstellen für Benutzer vom Endanwender über den Service-Desk-Agenten bis zum Administrator, aber zum Beispiel auch durch Funktionen wie eine automatisierte Plattformunterstützung: Bestellt ein Benutzer eine Applikation oder App, so erhalte er sie automatisch für die jeweils verwendeten Betriebssystemvarianten (Windows, Mac, IOS, Android), ohne dies separat auswählen zu müssen. Wechselt er später zum Beispiel vom Windows-Rechner zum Tablet, so stehe die entsprechende App dort ebenfalls zur Verfügung.

 

Ein neues Data-Visualization-Werkzeug ermögliche es, die Netzwerkdaten zu aggregieren, zu analysieren und grafisch darzustellen, um die Verwaltung der Client-Software und -Services zu erleichtern. Zudem gebe es B2B-Connectoren. So könne ein amerikanisches Unternehmen zum Beispiel über einen B2B-Connector zum US-Carrier Verizon schnell herausfinden, ob und wann ein Endanwender Anspruch auf ein neues Mobiltelefon hat, ohne dass der Service-Desk-Agent aufwändig recherchieren müsste.

 

Die Landesk Management Suite 9.6 soll am 18. Juli auf den Markt kommen.

 

Seite 1 / 2



Noch keine Bewertungen vorhanden