Kein Grund zur Panik

Netzwerk-Monitoring im RZ
Kein Grund zur Panik
geschrieben von Marius Schenkelberg/jos, Consultant bei Sprengel und Partner. am 23.08.2012
In den vergangenen Jahren haben Experten regelmäßig auf die steigenden Anforderungen und Herausforderungen für RZ-Verantwortliche hingewiesen. Ängste werden geschürt: Virtualisierung, steigende Stromkosten, Malware-Angriffe auf die Infrastruktur. Können RZ-Manager überhaupt noch ruhig schlafen?

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Zu den wesentlichen Herausforderungen im Rechenzentrum zählen derzeit vor allem Techniken wie Virtualisierung, Unified Computing, Unified Communications, Storage, Cloud Computing etc. Virtuelle Systeme haben längst ihren Weg in die modernen Infrastrukturen gefunden, halten aber die Verantwortlichen immer noch in Atem.

Denn der verstärkte Einsatz virtueller Systeme sowie Blade-Server macht vieles leichter, erschwert aber auch in vielerlei Hinsicht das Leben der IT-Administratoren und führt zu teils extremen Belastungen der Infrastruktur in den Rechenzentren. Diese Belastung steigt durch die kontinuierlich ansteigende Masse an Daten, die die Systeme zu verarbeiten haben, weiter an. Gerade in virtualisierten Umgebungen ist es wichtig, dass die einzelnen Hardwarekomponenten zuverlässig miteinander verbunden sind. Bereits kleine Leistungsengpässe können zu großen Störeffekten führen. Unerlässlich sind leistungsfähige Datenverbindungen mit hoher Bitrate, die ausfallsicher und zuverlässig funktionieren.

Um diesen Anforderungen zu begegnen, setzen immer mehr IT-Administratoren und RZ-Betreiber auf ein umfassendes Netzwerk-Monitoring. Eine Software überwacht dabei die Bandbreitennutzung von Standleitungen und Netzwerkverbindungen oder Geräten wie Routern und Switches kontinuierlich. Sie sammelt ausführliche Informationen über Auslastungstrends, Engpässe, Verbindungs- und Gerätefehler sowie weitere Werte von Hardwarekomponenten wie beispielsweise CPU-Last, Mainboard-Temperatur, Lüftergeschwindigkeit oder Speicherverbrauch.

Echtzeitergebnisse sind in Form von detaillierten Tabellen und Graphen darstellbar. Der Netzwerkverantwortliche erhält sämtliche Informationen übersichtlich aufbereitet und kann auf deren Basis die notwendigen Entscheidungen treffen.

Monitoring als fester Bestandteil der IT-Strategie

Der Stellenwert von Netzwerk-Monitoring im Rechenzentrum wächst. Viele IT-Manager haben den Nutzen einer solchen Lösung erkannt. Für sie ist eine professionelle Netzwerküberwachung fester Bestandteil in der IT-Strategie ihres Rechenzentrums. Eine solche Software deckt IT-Probleme rechtzeitig auf und alarmiert den Verantwortlichen im Ernstfall. Monitoring unterstützt sie zudem bei der Ressourcenoptimierung und weist frühzeitig auf mögliche Probleme hin.

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