Keine Angst vor BYOD

Private Smartphones und Tablets im Unternehmen
Keine Angst vor BYOD
geschrieben von Thomas Bleicher/wg, Product Manager bei Giritech. am 16.10.2011
Vor nicht all zu langer Zeit noch als teure Spielzeuge für Privatkunden belächelt, sind Smartphones und Tablet PCs heute ernstzunehmende Business Tools für mobile Mitarbeiter. IT-Abteilungen müssen den sicheren, datenschutzkonformen Einsatz dieser Geräte in ihrer IT-Security-Strategie berücksichtigen und die richtigen Lösungen kennen, um die daraus resultierenden Aufgaben zu lösen. Nur dann lassen sich portable Endgeräte nutzbringend in Geschäftsprozesse integrieren.

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Nahezu alle Mobilgeräte verfügen heute über integrierte Connectivity-Verfahren: Die Palette reicht von VPN über SSH bis RAS. Damit wird dem Anwender suggeriert, er habe mit wenigen Klicks sein Unternehmen sprichwörtlich in der Tasche. Was für den technisch wenig versierten Nutzer verlockend ist, wird für die IT schnell zum Horrorszenario: Sensible Zugangsdaten in das Firmennetz sind plötzlich auf den Mobilgeräten abgelegt, es kommen technisch veraltete oder unzureichende Zugangs- und Sicherheitsverfahren zum Einsatz, und der Datenreplikation auf das Tablet oder Smartphone sind Tür und Tor geöffnet. Außerdem verbindet das klassische VPN jedes Mobilgerät vollständig mit dem gesamten Unternehmensnetzwerk und ermöglicht direkten Zugriff auf Server, Endgeräte oder Services. Ein Schutz gegenüber Malware, Missbrauch und Datenverlust ist daher kaum gegeben.

Trotz aller Skepsis können „Bring Your Own Device“- oder kurz BYOD-Angebote jedoch entscheidende Vorteile für ein Unternehmen bringen. Dazu gehören Effizienz- und Kostenvorteile, da das Unternehmen keine zusätzlichen Geräte für mobile Nutzer erwerben und administrieren muss. Der Schulungs- und Support-Bedarf sinkt, denn die Mitarbeiter kennen sich an ihren privaten Geräten meist sehr gut aus. Außerdem ist die Motivation deutlich höher: Benutzer haben potenziell mehr Spass an ihrer Arbeit, können produktiver sein und schaffen insgesamt eine bessere Balance zwischen Privat- und Arbeitsleben.

Doch dem Wunsch, Smartphones und Tablets in die Unternehmens-IT einzubinden, steht entgegen, dass deren Datensicherheit mit traditionellen Konzepten nicht wirkungsvoll zu gewährleisten ist. Entscheidungsträger, die viel unterwegs sind, benötigen Zugriff auf unternehmensrelevante Daten. Gelangen diese unkontrolliert auf das Mobilgerät, sind die Risiken unabschätzbar. Die IT befürchtet, die Kontrolle darüber zu verlieren, wer auf welche Anwendungen zugreifen und sensible Informationen aus dem Intranet abziehen kann.

Vor diesem Hintergrund sind neue Access-Techniken gefordert, die die IT-Verantwortlichen unterstützen und für eine schnelle, einfache und vor allem hochsichere Anbindung von Smartphones und Tablets in die Unternehmens-IT sorgen.

Allheilmittel Device-Management?

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