Mobiles Arbeiten im BYOD-Zeitalter
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Consumerization - die Vermischung privater und beruflicher IT-Nutzung - wird zusammen mit Cloud Computing dafür sorgen, dass traditionelle IT-Organisationen in den Unternehmen immer stärker ins Hintertreffen geraten, ist sich Citrix-Chef Mark Templeton sicher: „Wir sehen gerade erst den Anfang dieser Entwicklung“, prophezeite er bei seiner Keynote auf der Hausmesse Synergy in Barcelona den 3.000 Teilnehmern. Citrix will vor diesem Hintergrund die durchgängige Infrastruktur liefern, die flexibles, mobiles Arbeiten mit Cloud-Ressourcen verbindet.
Entsprechend betrafen die spannendsten Neuerungen dieses Jahr den Bereich Mobile Remote Access und Mobile-Application-Management (MAM). Mit Cloudgateway 2 bietet Citrix längst den zentral gesteuerten Fernzugriff mobiler Endgeräte auf Ressourcen im RZ. Zusammen mit der Client-Komponente Receiver sorgt Cloudgateway dank MDX-Technik für die sichere mobile Nutzung von Geschäftsanwendungen: Die Business-Apps laufen interoperabel in einem geschützten, von der IT kontrollierten Container, für die Anbindung sorgt App-spezifisches VPN-Tunneling.
Dieses Konzept hat Citrix nun mit der Produktsuite „Mobile Enterprise Atwork“ um erste passende Apps ergänzt: Die E-Mail- und Secure-Browser-Apps Atworkmail und Atworkweb sind bei Cloudgateway inbegriffen, kostenpflichtig sind Sharefile (File Sharing), Gotomeeting (Web-Conferencing) und Podio (Social Collaboration). Weitere Anwendungen sollen folgen.
Das schon auf der Synergy San Francisco angekündigte Projekt Avalon soll es künftig ermöglichen, Windows-Desktops und -Anwendungen als „echte Cloud-Services“ - also elastisch skalierbar und per Self-Service - bereitzustellen. Neu war in Barcelona die Ankündigung zweier Release-Stufen: Excalibur-Release, dessen Tech Preview Templeton für den 1. November avisierte, erlaube vor allem die effiziente Service-Delivery und -Verwaltung. Man habe die Übertragungstechnik HDX für den mobilen Videoeinsatz stark überarbeitet und um das neue Tool HDX Edgesight für Echtzeit-Monitoring ergänzt.
Das folgende Merlin-Release werde Self-Service-Provisionierung und Service-Automation bringen, so Templeton. Erst mit Merlin sei die Software auf unterschiedlichen Cloud-Plattformen lauffähig: auf der eigenen Cloudplatform und Apache Cloudstack sowie auf AWS und Windows Azure. Plattformen und Betriebssystemversionen sollen sich dabei beliebig kombinieren lassen.
