Netzwerküberwachung für viele Plattformen

Test: Adrem Netcrunch 6
Netzwerküberwachung für viele Plattformen
geschrieben von Werner Degenhardt am 12.11.2010

Mit der Version 6 hat Adrem seine Netzwerk-Monitoring-Lösung in vielen Bereichen verbessert. Schneller, leistungsfähiger und noch einfacher zu bedienen, überwacht Netcrunch alle Geräte auf der Basis von SNMP, Windows, Linux, Mac-OS X, BSD oder Netware. Die Lösung will vor allem kleine und mittlere Unternehmen ohne große IT-Abteilungen ansprechen.

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Mit der Version 6 hat Adrem seine Netzwerk-Monitoring-Lösung in vielen Bereichen verbessert. Schneller, leistungsfähiger und noch einfacher zu bedienen, überwacht Netcrunch alle Geräte auf der Basis von SNMP, Windows, Linux, Mac-OS X, BSD oder Netware. Die Lösung will vor allem kleine und mittlere Unternehmen ohne große IT-Abteilungen ansprechen.

Nach der Aufstellung des SLAC (Stanford Linear Accelerator Center, www.slac.stanford.edu/xorg/nmtf/nmtf-tools.html) gibt es aktuell deutlich über 500 Netzwerk-Überwachungssysteme. Jedes besitzt Vor- und Nachteile und hat seine eigenen Liebhaber. Für Netcrunch spricht zunächst einmal der Hersteller Adrem. Der Softwareentwickler aus Polen hat sich mit Monitoring-Werkzeugen für Netware einen Namen gemacht und ist schon etliche Jahre auf dem Markt. Neben den Netware-und OES-Produkten „Server Manager“, „Sfconsole“ und „Litecon“ entwickelte Adrem auch das Produkt „Network Inventory“ (Asset-Management von Windows-Netzwerken) und eben Netcrunch, das als Produkt für „Multiplatform Network Monitoring“ positioniert ist. Die Zielgruppe von Netcrunch sind laut Hersteller kleine und mittlere Unternehmen und Behörden, die sich keine Abteilung für Netzwerküberwachung leisten können oder wollen.

Client/Server-Architektur

Die wichtigste Neuerung in der Version 6 von Netcrunch (siehe Test Netcrunch 5 in LANline 6/2008) stellt die Aufteilung der Programmkomponenten in eine ordentliche Client/Server-Architektur dar. Der Netcrunch-Server ist jetzt logisch und technisch von der Administrationskonsole getrennt. Letztere kann über den „Connection Broker“ von jedem beliebigen Rechner auf jeden Netcrunch-Server zugreifen. Auch die Lastverteilung des Monitorings auf mehrere Netcrunch-Server (Distributed Monitoring) ist jetzt möglich. Die Web-Konsole basiert jetzt auf AJAX, ist schneller und hat sich auch im Erscheinungsbild der Windows-Benutzeroberfläche angenähert. Andere Verbesserungen betreffen die „Event Database“, die jetzt 128 GByte Monitoring-Ereignisse speichern kann, erweiterte Reports und Verbesserungen im Monitoring über SNMP.

Schwerpunkt von Netcrunch ist nach wie vor das Fault-Management, hinzu kommen Windows-Inventarisierung und ein wenig Performance-Management. Die anderen Bereiche des einschlägigen ISO-FCAPS-Modells (Fault, Configuration, Accounting, Performance und Security) deckt die Lösung nicht ab. Netcrunch überwacht Server und PCs mit den Betriebssystemen Windows, Linux, Mac-OS X, BSD und Netware sowie alle Geräte und Dienste, die über einen SNMP-Agenten verfügen. Netcrunch ist es dabei gleichgültig, ob der überwachte Dienst auf Hardware läuft oder virtualisiert ist.

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