Offen für Gespräche
Mit Opentouch hat Alcatel-Lucent auf der letztjährigen Dynamic-Enterprise-Tour in Barcelona die langfristige Marschroute des Unternehmens in Sachen Unified Communications vorgegeben. Opentouch repräsentiert eine Suite IP-/SIP-basierter Kommunikationsplattformen, die die einflussreichen Instrumente der Consumer-Welt in eine gemanagte Unternehmensumgebung integrieren sollen. Erste Lösungen für einfach zu bedienendes Video-Conferencing sowie das „Tisch-Smartphone“ Myicphone hielten zeitgleich mit Opentouch ihren Einstand.
Inzwischen hat Alcatel-Lucent weiter an seiner Langzeitstrategie gefeilt. Der Weg geht demnach in Richtung „Collaborative Conversation“, also eine verstärkt auf orts- und geräteunabhängige Zusammenarbeit ausgerichtete Business-Konversation. Auf seine Partner- und Kundenkonferenz brachte Alcatel-Lucent auch dieses Jahr wieder ein neues Produkt mit, das den aktuell fokussierten Aspekt von Opentouch in die Praxis umsetzt. Es handelt sich dabei um eine Softwaresuite namens Opentouch Conversation (OTC), die der Anbieter in Düsseldorf erstmals einem breiten europäischen Publikum live vorführte. Die Weltpremiere hatte einige Tage zuvor auf der Interop in Las Vegas stattgefunden, wo sich Alcatel-Lucent auch gleich eine „Best-of-Show“-Auszeichnung in der Kategorie Collaboration abholen konnte.
OTC soll Unternehmen bei der Zusammenführung verschiedener Kommunikationsmittel und -wege unterstützen – speziell auch im Lichte des allgegenwärtigen „Bring Your Own Device“-Trends. Kernfunktion des OTC ist eine Zusammenfassung von Messaging-, Data-Sharing-, Sprach- und Video-Kommunikationsdiensten unter einer gemeinsamen Benutzeroberfläche. Bei einem Wechsel des Kommunikationskanals bleibt die Session nahtlos aktiv. Im Sinne von BYOD arbeitet Alcatel-Lucent daran, dass dies auch mit den gängigen Tablet-PCs und Smartphones funktioniert. Die erste Plattform, die im Ausstellungsbereich der Dynamic Enterprise Tour auch bereits zum Einsatz kam, ist das Ipad von Apple. Nach und nach sollen auch Geräte mit Google Android und Microsoft Windows Phone in das Konversationsmodell einbezogen werden können.
