Patch-Management as a Service

F-Secure erweitert Protection Service for Business
Patch-Management as a Service
geschrieben von LANline/Dr. Wilhelm Greiner am 30.10.2012

Unter dem Namen „Protection Service for Business“ (PSB) bietet F-Secure eine Plattform für Managed-Security-Services für den Schutz von Endgeräten im Unternehmen. Dieses Angebot hat der finnische Antivirenspezialist nun um ein zentral verwaltetes Patch-Management erweitert.

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Nachdem F-Secure seine „Security as a Service“-Lösung PSB im Mai um Schutzfunktionen für Smartphones und Tablets (Mobile Device Management, MDM) erweitert hat, folgt nun eine Ergänzung um die Komponente Patch-Management: PSB soll es den F-Secure-Partnern ermöglichen, ihren Kunden einen umfassenden Schutz der Endgeräte als Managed Service anzubieten. Das zeitnahe Patching spiele dabei eine wichtige Rolle.

 

Zu den Anwendungen, die sich nun über den Software Updater von PSB patchen lassen, zählen zunächst die üblichen Verdächtigen aus dem Hause Microsoft: Microsoft Office in den verschiedenen Versionen, Exchange Server 5.5 und Outlook sowie Sharepoint Server und Sharepoint  Foundation. Die Update-Fähigkeit ist jedoch nicht auf die Microsoft-Welt beschränkt: So unterstützt PSB auf Browser-Seite neben Internet Explorer auch Firefox, Google Chrome, Opera und Safari. Hinzu kommen Adobe Acrobat, Acrobat Elements und Flash, Apple Itunes, Quicktime, Realplayer, Citrix Xenapp und Xendesktop, Oracle Open Office und Google Desktop.

 

Als Antivirenhersteller ist F-Secure vor allem aus dem Consumer-Markt bekannt. Mit PSB bieten die Finnen ihren Partnern aber auch ein Angebot speziell für den Markt kleiner und mittelgroßer Unternehmen: Über ein von F-Secure gehostetes Portal können die Partner für ihre Kunden sicherheitsrelevante, aber auch weitere Updates und Patches überwachen sowie ferngesteuert anstoßen.

 

Ein Scheduling sei möglich, zum Beispiel ein generelles Update einmal pro Tag oder pro Woche. Die Automation von Update-Ausnahmen zur Vermeidung von Versionskonflikten - zum Beispiel: „Internet Explorer bleibt immer auf Version 6“ (etwa wenn veraltete Applikationen diese IE-Version voraussetzen) - unterstützt die Plattform allerdings noch nicht. Dies soll in einer späteren Version folgen, ebenso ein Remote Desktop Tool.

 

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