Power-Management-Serie für das grüne RZ
Energie-Management für PC-Umgebungen
Energie-Management-Software fürs Rechenzentrum
Energiesparen durch Stromüberwachung
Die Nrgence-Produktpalette will Aten einfache, schnelle und kostengünstige Power-Management-Lösungen offerieren. Damit könne der IT-Administrator Stromverbrauch und -zufuhr im Server-Raum in Echtzeit überwachen und vollständig steuern, über IP-Verbindung auch unabhängig von Ort und Zeit.
Eine intelligente Stromverteilerleiste der Eco-PDU-Reihe erlaube dabei die Diagnose und Einschätzung, wie und wo Strom gespart werden kann. Dazu registriere sie die Umgebungswerte im Server-Raum, wie zum Beispiel den dynamischen Rack-Kühlindex (RCI) und den Rücklauftemperaturindex (RTI). Alle gesammelten Werte verarbeite die Eco Sensors Management-Software.
Die Echtzeitmessung und Analyse der Power Usage Effectiveness (PUE) ermögliche die Optimierung des Energieeinsatzes. Neben der hauseigenen Management-Software unterstützten die Eco PDUs auch die SNMPv3-Manager-Software anderer Hersteller.
Die PDU-Leisten protokollieren den Energiefluss kontinuierlich und erfassen dabei den Stromverbrauch in Echtzeit. Bei einer Überschreitung von Grenzwerten übermitteln die PDUs eine Warnung an den IT-Administrator. Alle an eine Stromleiste angeschlossenen Geräte lassen sich bei Bedarf auch über eine TCP/IP-Verbindung ein- und ausschalten. Damit soll sich der Stromverbrauch im RZ um bis zu 30 Prozent senken lassen.
Die ersten vier Modelle der PDU-Serie unterscheiden sich nach Stromausgangstyp, Messung des PDU- oder Ausgangsstroms:
PE6108: 8 Ausgänge, 15A (12A UL gedrosselt) / 10A, PDU Power Measurement
PE6208: 8 Ausgänge, 20A (16A UL gedrosselt) / 16A, PDU Power Measurement
PE8108: 8 Ausgänge, 15A (12A UL gedrosselt) / 10A, Outlet Power Measurement
PE8208: 8 Ausgänge, 20A (16A UL gedrosselt) / 16A, Outlet Power Measurement
Die Aten-Nrgence-Produkte sind ab sofort erhältlich. Weitere Informationen finden sich unter www.aten.be.
Abschalten - aber richtig
Der Kommentar von "Gast" ist absolut berechtigt. Ohne zu wissen, welche Applikation auf welcher physischen Maschine wie viel Strom verbraucht, mutet das Abschalten tatsächlich wie der Blindflug ohne Licht auf der Autobahn an. Mit Virtualisierung - siehe Antwort von wg - sieht das Ganze schon wesentlich praktikabler aus. Der Clou an der Geschichte ist allerdings, dass man für ein sinnvolles Management erstmal wissen muss, wie viel Strom ein bestimmtes Gerät verbraucht. Unter anderem dazu können die in der Meldung genannten PDUs wohl durchaus nützliche Dienste leisten. Reichlich weitere Fakten dazu gibt es übrigens im Schwerpunkt "Das ernergieeffiziente RZ" in der kommenden LANline-Ausgabe. Viele Grüße, jos
Energiesparen durch Abschalten?
Mir ist zwar bewusst, dass man durch Abschalten von Rechnern Strom sparen kann. Leider kann man dann allerdings die IT auch nicht mehr nutzen. Das kommt mir vor, wie Energiesparen durch nächtliches Autofahren ohne Licht. Was hat das mit Energieeffizienz zu tun?
Welche konkreten Abschalt-Maßnahmen sollen denn in einem betriebssicheren Rechenzentrum (Tier IV) praktisch durchgeführt werden, ohne den hochverfügbaren Betrieb zu gefährden?
Re: Energiesparen durch Abschalten?
Nicht jeder benötigt alle Server im hochverfügbaren Betrieb rund um die Uhr. Von Anbietern wie VMware zum Beispiel hört man von Unternehmen, die VMs nachts per vMotion automatisiert auf weniger physischen Maschinen konsolidieren, um die übrigen Maschinen dann zur Stromersparnis herunterfahren zu können. Es gibt offenbar auch schon Provider, die darüber nachdenken, Workloads je nach Strompreis mal an den einen, mal an einen anderen Standort zu verschieben, um Stromkosten zu sparen. Die Green-IT-Debatte ist zwar stark abgeflaut, aber die Möglichkeiten, im RZ Strom zu sparen, sind offenbar noch lange nicht ausgeschöpft - auch wenn sicher nicht jeder in gleichem Maße davon profitieren wird.