Qualität ist oberste Prämisse
LANline: In einigen Bereichen der Wirtschaft scheint die Finanzkrise mittlerweile überwunden, andere Sparten leiden noch immer. Wie sieht Ihre Bilanz für den Verkabelungsmarkt aus, besonders im LWL-Segment? Welche Position nimmt Euromicron ein?
Hoffmann: Wir haben gerade Ende März unsere Bilanz für 2009 vorgelegt, und wie in den zurückliegenden Jahren haben wir unser Wachstumsziel erreicht. Dem besten Geschäftsjahr unserer Unternehmensgeschichte im Krisenjahr 2008 folgte 2009 somit erneut das beste Geschäftsjahr mit einem Umsatz von 187,3 Millionen Euro und einem Konzernergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen von 21,1 Millionen Euro. Das ist ein Plus von zwölf Prozent. Mittlerweile sehen viele Unternehmen wieder optimistisch in die Zukunft, was unsere Zuversicht weiter verstärkt. Euromicron hat die Weltwirtschaftskrise weitgehend unbeschadet überstanden. Wir mussten lediglich Auftragsverschiebungen – insbesondere aus 2009 in 2010 – hinnehmen. Das bestätigt uns in unserer Auffassung, dass die Netzwerkinfrastruktur ein Schlüsselfaktor für künftiges Wirtschaftswachstum von Kommunen, Regionen und Ländern ist. Und hier sind wir als Komplettlösungsanbieter für Kommunikations-, Daten- und Sicherheitsnetzwerke hervorragend aufgestellt.
LANline: Was heißt das im Detail?
Hoffmann: Die Netzwerkinfrastrukturen von Euromicron integrieren Sprach-, Bild- und Datenübertragungen drahtlos, über Kupferkabel und mittels Glasfasertechnik. Auf diesen Netzwerkinfrastrukturen bauen wir zudem unsere Applikationen wie Kommunikations-, Sicherheits- Kontroll- oder Überwachungssysteme auf. Ein besonderer Fokus liegt dabei auch in Wachstumsmärkten wie E-Health, Smart Grid oder auch Windenergie und Photovoltaik.
LANline: Gibt es Besonderheiten im Verkabelungsmarkt?

Kommentar hinzufügen