Reale Herausforderung für virtuelle Umgebung

Drucken in VDI-Umgebungen
Reale Herausforderung für virtuelle Umgebung
geschrieben von Charlotte Künzell/pf, CIO/COO bei Cortado am 28.05.2012
Der VDI-Markt (Virtual Desktop Infrastructure) kommt langsamer in Schwung als von vielen Analysten erwartet. Dem organisatorischen wie pekuniären Vorteil der zentralen Administration stehen relativ hohe Lizenz- und Storage-Kosten gegenüber. Zudem sollten Unternehmen beim nötigen Kosten-Nutzen-Vergleich auch das Thema „Drucken“ in die Waagschale werfen.

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Ob in klassischen Netzwerken oder VDI-Umgebungen: Das Thema Drucken stellt für IT-Abteilungen kein triviales Thema dar. Das Mapping der passenden Drucker, die Bereitstellung und Verwaltung der Treiber, Bandbreitenverbrauch durch Druckdaten, Helpdesk-Calls und der Umgang mit Druckerausfällen oder -problemen sind nur einige der zu berücksichtigenden Aspekte. Etliche Aufgabenstellungen und Herausforderungen beim Drucken verschärfen sich noch, wenn aus PCs virtuelle Desktops werden.

Daraus ergibt sich eine Reihe von Fragen, die ein Unternehmen vorab klären sollte. Was ändert sich bei virtuellen Desktops und wie hilft in diesem Umfeld der Einsatz von Print-Servern? Wie funktioniert die Einbindung von Netzwerk- und lokalen Druckern in LANs und WANs oder die Anbindung von Heimarbeitsplätzen? Was geschieht, wenn Mitarbeiter Tablet-PCs und Smartphones verwenden und auch für diese mobilen Geräte eine Druckfunktion einfordern? Und schlussendlich: Was kostet dies alles?

Unternehmen mit rein lokalem Netz

Einfaches Szenario: Ein Unternehmen, das alle Aktivitäten und damit auch seine gesamte IT in einem Gebäude zentralisiert, will virtuelle Desktops einführen. Die Nutzer bedienen sich beim Einloggen aus einem Pool an Templates und haben keinen individuellen, nur für sich reservierten Desktop zu ihrer Verfügung. Die IT-Abteilung muss also in diesem Fall – bezogen auf das Thema Drucken – dafür sorgen, dass alle Nutzer eines Pools die für sie in Frage kommenden Drucker gemappt erhalten und dass die entsprechenden Druckertreiber zur Verfügung stehen.

Für die lokal angeschlossenen Drucker bieten alle gängigen VDI-Lösungen Client-Drucker-Mapping oder USB-Redirection, die den lokalen USB-Anschluss in den virtuellen Desktop umleitet. Darüber hinaus bieten Citrix Xendesktop mit dem UPD3 oder UPD4 (Universal Printer Driver) sowie VMware View mit der integrierten „Thinprint“-Basistechnik einen universellen beziehungsweise virtuellen Druckertreiber und Komprimierung.

Komplizierter gerät die Situation bei Netzwerkdruckern, wenn das Unternehmen effizient mit „Pooled Desktops“ arbeiten will, bei denen sich der Nutzer aus einem Vorrat standardisierter virtueller Desktops bedient. Existiert bereits ein Druck-Server, so kann ihn der Anwender selbstverständlich beibehalten. Doch im Gegensatz zu Desktop-PCs, auf denen die Druckertreiber für die wenigen Drucker des jeweiligen Nutzers bereitzuhalten sind, muss die Administration beim Erstellen des „Golden Templates“, von dem alle Desktops eines Pools geklont werden, nun alle potenziell möglichen Drucker bedenken. Dabei bewegt sich die Zahl der zu berücksichtigenden Druckertreiber schnell im drei- bis vierstelligen Bereich.

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Ich verwende bei mir im Büro

Ich verwende bei mir im Büro die ePrint Technologie von HP. Funktioniert super! Unser HP Drucker hat eine eigene Emailadresse und so kann der Zugriff auf den Drucker kontrolliert werden. Die Mitarbeiter können Dokumente problemlos und sicher von unterwegs ausdrucken, was die Arbeitsabläufe vereinfacht. Ausserdem können Geschäftspartner ebenfalls Dokumente ausdrucken, wenn sie im Hause sind.

Für mich hat ePrint das Arbeitsleben wirklich vereinfacht.

Gruß, Holger

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