Rechenzentren mit Automatisierungspotenzial

Technikvergleich Blade-Server
Rechenzentren mit Automatisierungspotenzial
geschrieben von Christoph Lange/pf am 30.10.2012
Blade-Server bieten nicht nur eine hohe Server-Dichte auf wenig Raum. Mithilfe einer LAN- und SAN-Virtualisierung vereinfachen sie auch das Server-Management beträchtlich. Einige Hersteller integrieren zudem Storage-Module direkt in das Blade-Chassis. Im Technikvergleich nimmt LANline die aktuellen Blade-Server-Generationen der fünf großen Hersteller Cisco, Dell, Fujitsu, HP und IBM genauer unter die Lupe. Es zeigen sich Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede.

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Als vor etwa zehn Jahren die ersten Blade-Server auf den Markt kamen, ging es in erster Linie darum, möglichst viel Rechenleistung auf möglichst wenig Raum unterzubringen. Seitdem haben die Hersteller ihre Blade-Systeme in verschiedene Richtungen ausgebaut. Eine besonders hohe Server-Zahl pro Rack stellt heute nur noch eine von mehreren Konfigurationsoptionen dar. So lassen sich Blade-Systeme zum Beispiel mit „Vier-Wege“-Server-Blades (vier CPU-Sockets) oder mit Storage-Modulen bestücken und bieten dadurch eine hohe Flexibilität.
Punkten können Blade-Lösungen auch mit leistungsfähigen Management-Tools, durch die sich größere Server-Zahlen in sehr kurzer Zeit bereitstellen lassen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Virtualisierung der LAN- und SAN-Anbindung. Diese entkoppelt die Server-Hardware von der physischen LAN- und SAN-Infrastruktur. Wenn zum Beispiel eine NIC (Network Interface Card), ein HBA (Host Bus Adapter) oder ein komplettes Server-Blade auszutauschen ist, erhält der Server beim nächsten Boot-Vorgang von der Management-Anwendung automatisch wieder dieselben virtuellen MAC-, WWN- (World Wide Name) oder iSCSI-Adressen zugewiesen, die er zuvor hatte.

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