Security 2012: Unsichere Bar-Codes, Botnets, Social-Engineering-Attacken und Übergriffe auf mobile Endgeräte
Auf gemeinsamen Marktuntersuchungen mit dem Ponemon Institut und zahlreichen Kundengesprächen basierend erwartet der Security-Spezialist Check Point für das kommende Jahr 2012 einige Veränderungen, die für die Sicherheitskonzepte der Unternehmen an Relevanz gewinnen.
Psychologische Studie zur Vorgehensweisen von internen Datendieben
HP-Studie: IT-Personal ist Sicherheitsrisiko
Umfassende Sicherheitslösung für kleine Unternehmen
Security-Plattform für kleine Unternehmen
Hacker und Unternehmen richten ihr Augenmerk verstärkt auf Mobile Security – Die mobile Datenverarbeitung ist in der Geschäftskommunikation selbstverständlich geworden und auch die IT-Administration akzeptiert inzwischen diesen Trend. Die Absicherung der zahlreichen, unterschiedlichen mobilen Endgeräte und Betriebssysteme bleibt jedoch eine Herausforderung, ebenso wie die Etablierung angemessener Sicherheitsregeln für den Geräteeinsatz und den Netzwerkzugriff. Einer Ponemon-Studie aus dem Sommer 2011 zufolge griffen in diesem Jahr in 78 Prozent der befragten Unternehmen mehr als doppelt so viele persönlich genutzte Endgeräte auf das Unternehmensnetzwerk zu wie noch vor zwei Jahren. 63 Prozent der Studienteilnehmer glauben, dass ein Zusammenhang zwischen diesem Trend und der zunehmenden Häufigkeit von Sicherheitsvorfällen besteht.
Für Hacker sind mobile Endgeräte ein attraktiver Angriffsvektor, über den sie Zugriff auf sensitive Informationen erhalten und diese stehlen können. Sind nicht die richtigen Vorsichtsmaßnahmen getroffen, kann ein Hacker innerhalb von Sekunden einen Trojaner auf einem mobilen Endgerät installieren. Dieser nimmt alle 20 Sekunden Bilder vom Display des Geräts und kann so verschiedenste sensitive Daten festhalten, etwa SMS-Nachrichten, E-Mails, die Web-Browser-Historie oder den aktuellen Standort des Nutzers. Check Point erwartet, dass sich die Menge und Vielfalt mobiler Malware im kommenden Jahr etwa verdoppeln und sich damit das Bewusstsein für Sicherheitsrisiken und –vorfälle im Bereich des Mobile Computing deutlich erhöhen wird.
Popularität von QR-Codes – Immer mehr Handelsunternehmen und Werbetreibende bieten so genannte QR (Quick Response)-Codes an, die der Kunde auf einfache Weise ins Mobiltelefon einscannen und so auch unterwegs detailliertere Produktinformationen erhalten kann. Check Point erwartet, dass dieser Trend an Popularität zunehmen wird, warnt aber gleichzeitig davor, dass QR-Codes gefährlich sein können. Über den einfachen Scan eines Smartphones beispielsweise kann ein Hacker einen solchen QR-Code nutzen, um den User unbemerkt auf eine schadhafte URL, Datei oder Anwendung zu leiten.
