Speichersystem auf der Basis von ZFS

Test: Nexentastor/Transtec 4324S Unified NAS+
Speichersystem auf der Basis von ZFS
geschrieben von Christoph Lange/pf am 16.10.2012
Nexentastor ist eine Speichersystemsoftware, die auf Open Solaris und ZFS basiert. Damit lassen sich kostengünstige Speicherlösungen mit Enterprise-Funktionen bauen. Der LANline-Test nimmt das Nexenta-System „4324S Unified NAS+“ von Transtec genauer unter die Lupe.

Seite 1 / 6

Unter dem Motto „Enterprise Class Storage for Everyone“ bietet Nexenta Systems (www.nexenta.com) eine Software für die Speicherverwaltung an, mit der sich auf der Basis von Standard-Server-Hardware kostengünstige Storage-Appliances bauen lassen. Nexentastor basiert auf dem von Sun entwickelten Open Solaris und dem Dateisystem Open Storage ZFS („Z File System“). ZFS stellt ein Copy-on-Write-(CoW-)Dateisystem dar, das vorhandene Blöcke nicht überschreibt, sondern alle Blöcke an einer freien Stelle neu schreibt. Durch den CoW-Ansatz sind die Daten, die auf Disk geschrieben wurden, immer in einem konsistenten Zustand. Zu jedem Block speichert ZFS Metadaten und eine CRC-Prüfsumme. Das System kontrolliert fortlaufend die Integrität der geschriebenen Blöcke und repariert fehlerhafte Blöcke automatisch. Die RAID-Funktionen sind komplett in Software abgebildet. Zu den Standardfunktionen von Nexentastor zählen Thin Provisioning, Datenkomprimierung, Deduplizierung, Snapshots, Replikation sowie die Unterstützung von NFS, CIFS, iSCSI und FC (Fibre Channel). Damit lassen sich die Systeme als Unified Storage (NAS und SAN) einsetzen. Um eine möglichst hohe Performance zu erzielen, verwendet ZFS einen so genannten Hybrid Storage Pool, der sich aus RAM, SSD-Caches (Solid State Drive) und Festplatten zusammensetzt. Alle drei Ebenen verwaltet ZFS automatisch. Im RAM arbeitet ein Adaptive Replacement Cache (ARC), der die Daten zwischenspeichert.

 

Intelligenter Cache-Mechanismus

Seite 1 / 6



Noch keine Bewertungen vorhanden

Relevante Themen (bei Interesse bitte anklicken):