Speichervirtualisierung leicht gemacht
Mit Sansymphony-V Release 8 hat Datacore seine In-Band-Speichervirtualisierungssoftware grundlegend überarbeitet. Zu den sichtbarsten Neuerungen zählt eine verbesserte grafische Benutzeroberfläche, die den Administrator bei der Konfiguration mit zahlreichen Assistenten unterstützt.
Auch unter der Haube hat sich einiges getan. So hat Datacore virtuelle Disk-Typen, Disk-Pools, Snapshot-Techniken sowie Server-Gruppen optimiert. Neu sind auch Port-Rollen, über die der Administrator festlegt, ob ein Port als Front-End?, Back-End- oder Mirror-Port agiert. Für die Replikation kommt jetzt ein von Datacore entwickeltes Übertragungsprotokoll zum Einsatz. Die Continuous Data Protection (CDP) wurde ebenfalls verbessert, ebenso wie die Überwachungsfunktionen mit den Performance- und System-Health-Tools sowie die Auswertung von Event-Logs. Im Laufe dieses Jahres wird Datacore zudem über so genannte Feature Packs weitere Neuerungen für Sansymphony-V bereit stellen.
Die neue Software umfasst sowohl die bisher als Sanmelody vermarktete iSCSI-Version als auch die Fibre-Channel-Version Sansymphony. Welche Funktionen der Anwender nutzen darf, wird über den Lizenzschlüssel gesteuert. Die kostengünstigere iSCSI-Variante ist unter der Bezeichnung VL1 bis VL3 für unterschiedliche Kapazitätsstufen erhältlich. Sie unterstützt maximal zwei Datacore-Server und ist optional auch mit FC nutzbar Wer mehr Knoten benötigt, muss VL4 mit bis zu vier Knoten oder VL5 für mehr als vier Knoten erwerben.
Zusätzlich zu der Knotenlizenz ist eine Kapazitätslizenz erforderlich. Diese ist nun nicht mehr an den einzelnen Datacore-Server gebunden, sondern bezieht sich auf den gesamten Speicher-Pool. Der Anwender kann jetzt frei wählen, an welchem Knoten der die Kapazität nutzt. Zudem ist die Lizenz nun bis auf 1 TByte genau erhältlich und nicht mehr wie bisher nur in größeren Kapazitätssprüngen.
Der Einstiegspreis für eine VL1-Lizenz für zwei Knoten mit maximal 3 TByte Speicherkapazität beträgt 6.930 Dollar. Dieser Preis setzt sich zusammen aus 2.475 Dollar pro Datacore-Knoten plus dreimal 660 Dollar für 3 TByte Speicherkapazität. Die Wartung für drei Jahre schlägt mit zusätzlich 1.232 Dollar pro Knoten zu Buche. Mit der VL2-Lizenz, die von 10 bis 49 TByte reicht, kostet das TB 440 Dollar. Bei VL3 von 50 bis 64 TByte sinkt der Preis pro TByte unter 400 Dollar. Alle Preisangaben sind Datacore-Listenpreise.
Aufbau der Testumgebung




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