Studie: Blackberry ist sicherer als Windows Phone, IOS oder Android
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Am sichersten ist der Untersuchung zufolge die Blackberry-Plattform mit ihren auf Unternehmensanforderungen ausgelegten Sicherheits- und Verwaltungsfunktionen. Dies sei von Vorteil, wenn beispielsweise leitende Angestellte andere Rechte erhalten als externen Mitarbeiter. Allerdings gibt es eine Einschränkung im Hinblick auf Funktionen und Schutzvorkehrungen. Wenn der Anwender mit Blackberry-Internet-Services (BIS) selbst Änderungen vornimmt, greifen diese Anwendungen nicht. Die Vorkehrungen sind im Normalfall aktiviert oder lassen sich über den Blackberry-Enterprise-Server (BES) aktivieren. Ist das Gerät nicht über BES bereitgestellt, deaktiviert das System einige starke Schutzvorkehrungen, beispielsweise das Entfernen des Passwortschutzes, so die Studie.
Mit deutlichem Abstand folgt Apples IOS. Da es sich dabei um ein geschlossenes „Ökosystem“ handelt, ist die Bedrohungslage gering. So kontrolliert der Hersteller Hardware, Software und den App Store. Zudem filtert Apple die Anwendungen, bevor diese für die Allgemeinheit verfügbar sind. Anwendungen laufen in einer so genannten „Sandbox“ in ihren eigenen Speicherumgebungen. Schadhafte Programme haben es laut der Studie damit schwer, nach Informationen zu spionieren und andere zu beeinflussen. Während bei Blackberry die IT-Verantwortlichen die vollständige Kontrolle über das Endgerät haben, können diese bei IOS-Geräten nur Einstellungen vornehmen, wenn die Benutzer auch die Erlaubnis dazu erteilt haben.
Microsoft hat aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und mit Windows Phone ein einigermaßen robustes und sicheres Betriebssystem für Smartphones entwickelt, so die Studie. Zwar ist die aktuelle Version für einen umfangreichen Vergleich noch nicht lange genug auf dem Markt, dennoch konnten die Analysten nach eigenen Angaben einige Erkenntnisse aufzeigen. So erstellt das Betriebssystem ähnlich wie Android mithilfe von Privilegien und Isolationstechniken Sandbox-Prozesse. Diese bei Windows „Kammern“ genannten Prozesse basieren auf einem Richtliniensystem, das im Gegenzug festlegt, auf welche Systemfunktionen die Prozesse innerhalb einer solchen Kammer zugreifen können.