Studie: Zunehmende Gefahr durch Datenverlust und Schadsoftware
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Kleine und mittlere Firmen stehen Cloud-Computing-Techniken meist offen gegenüber, zu diesen zählen auch Online-Speicher- und Filesharing-Dienste. Angestellte nutzen diese Angebote immer öfter, obwohl sie für den Einsatz in Unternehmen ungeeignet sind, da die Tools durch mangelhafte Sicherheitsvorkehrungen Kriminellen oft leichtes Spiel bieten. Laut Symantec haben sich 71 Prozent der KMU, die von einem Cyber-Angriff betroffen waren, nicht davon erholen können.
Verantwortliche in KMU haben erkannt, dass Mitarbeiter mit Filesharing oft produktiver arbeiten. So gaben 74 Prozent der Studienteilnehmer an, derartige Dienste zu nutzen, weil dadurch die Produktivität steige. Diese Auffassung ist sozusagen ansteckend, da rund 61 Prozent der Meinung sind, dass Angestellte ihre Kollegen bei der Adaption der Lösungen beeinflussen – ähnlich wie bei der Nutzung von mobilen Geräten (63 Prozent), Laptops oder Tablet-PCs (64 Prozent) und Social-Media-Kanälen (53 Prozent).
Datenverlust und Sicherheitslecks sind große Risiken beim Filesharing und viele Befragte sind sich dieser auch bewusst. Sorgen bereiteten laut der Studie neben unautorisierten Lösungen (44 Prozent) auch Schadsoftware (44 Prozent), der Verlust vertraulicher Informationen (43 Prozent), unbefugter Zugriff auf sensible Daten (41 Prozent), Ruf- und Imageschäden (37 Prozent) und der Verstoß gegen interne Richtlinien (34 Prozent). Zudem meinen mehrere, dass das Risiko mangels klarer Regelung steigt.
Etwa die Hälfte der Mitarbeiter bittet für einen Datenaustausch die IT-Abteilung um Hilfe (51 Prozent), 42 Prozent verlassen sich auf Empfehlungen von Kunden, Partnern oder Lieferanten und 33 Prozent greifen auf das vorhandene IT-System zurück. Da aber 27 Prozent kostenfreie Filesharing-Lösungen einsetzen, die sie zuvor selbst online recherchierten, machen sie damit das Unternehmen verwundbar, so die Studie.
Ein weiteres Problem ist, dass das Volumen intern und extern ausgetauschter Dateien zunimmt. Vor drei Jahren gaben lediglich sechs Prozent der Befragten an, dass eine Datei durchschnittlich mehr als 1 GByte umfasst. Heute trifft dies auf einen von sieben Befragten (14 Prozent) zu.