Switch remoted
Die Internet Research Group schätzt, dass es allein in den USA mehr als 1,5 Millionen Niederlassungen gibt, die direkt mit dem Hauptsitz kommunizieren. Dabei noch nicht berücksichtigt sind Terminals, Bankautomaten sowie andere SB-Transaktionsstandorte. Die Folge sind meist höhere Belastungen für die IT-Manager, die für das Installieren, Überwachen und Warten der technischen Ressourcen an den unterschiedlichen Standorten zuständig sind. Zu diesen Ressourcen zählen beispielsweise Netzwerkgeräte wie Router, Switches, WAN-Optimierer und Firewalls. Aber auch verteilte Anwendungs- und Speicher-Server für Transaktionen und E-Mails lassen sich zu diesem Pool rechnen. Probleme entstehen vor allem durch die komplexe Steuerung der Netzwerke, deren oft mangelhafte Sicherheit und begrenzte finanzielle Mittel und Ressourcen. Und diese Probleme greifen ineinander: Die Komplexität steigt mit der Vielzahl an unterschiedlichen Geräten verschiedener Hersteller. Sicherheitsmaßnahmen kosten Geld, das durch die ohnehin schon begrenzten Mittel meist knapp ist. Die zentrale IT-Abteilung residiert meist im Hauptsitz der Firma. Sie greift ein, um bei der Diagnose und Problembehebung zu helfen. Oft verwendet sie dazu so genannte Fernzugriffssoftware. Voraussetzung für den sinnvollen Einsatz dieser Lösungen ist jedoch, dass Betriebssystem und Netzwerk ordnungsgemäß funktionieren. Ist dies nicht der Fall, muss der zuständige Mitarbeiter das Problem in der Regel vor Ort lösen – Anreise- und Arbeitszeitkosten inklusive. Eine weitere Option besteht im Beauftragen eines externen Dienstleisters, der die Fehlerbehebung vor Ort vornimmt. Doch auch diese Möglichkeit ist zumeist mit hohen Kosten verbunden.
In-Band und Out-of-Band

