Teleworker und mobile Mitarbeiter integrieren

IP-TK-Infrastruktur und Mobilität
Teleworker und mobile Mitarbeiter integrieren
geschrieben von Tony Jenkins/pf Tony Jenkins ist Director of Product Marketing von Mitel Networks. am 13.06.2005
Der Wechsel zu einem IP-basierenden TK-System im Unternehmen bietet mehr als nur eine reine Ersatzbeschaffung. Er eröffnet beispielsweise ganz neue Lösungsansätze für Unternehmen mit mehreren Standorten. Auch mobile Mitarbeiter im Außendienst oder Teleworker im Home-Office lassen sich in das zentrale IP-TK-System integrieren. Der Beitrag beschreibt, wie sich solche Szenarien lösen lassen. Auf eine schrittweise Migration muss dabei nicht verzichtet werden.

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Die nahe liegendsten Vorteile der IP-Telefonie gegenüber klassischen TK-Systemen ergeben sich aus der Konvergenz der Infrastrukturen für Sprach- und Datenübertragung. Allerdings muss das Netzwerk für die qualitativ gute Übertragung von Echtzeitdatenverkehr ausgelegt sein. Der Wechsel zu einer IP-TK-Anlage macht zwar Änderungen erforderlich, deren Umsetzung muss den Geschäftsbetrieb jedoch nicht zwangsläufig stören. Um vorhandene Investitionen zu schützen, empfiehlt es sich, eine Migration zur IP-Telefonie stufenweise vorzunehmen.

Die Infrastruktur

Kosteneinsparungen ergeben sich durch die einheitliche Verwaltung eines konvergenten Netzes nicht nur innerhalb eines Unternehmensstandorts. Sind beispielsweise mehrere Standorte über Managed IP-Networks miteinander verbunden, so bietet IP-Telefonie die Möglichkeit einer zentralen, übergreifenden Kommunikationslösung. Für ein kleines Unternehmen, das über mehrere Standorte verfügt, erweisen sich die geringeren Betriebskosten als Hauptvorteil gegenüber dem klassischen Konzept dezentraler TK-Systeme. Eine IP-TK-Anlage am Hauptsitz dient hierbei als Kommunikationsserver für sämtliche Standorte und eventuelle Home-Offices. Der Übergang zum öffentlichen Telefonnetz kann dann ebenfalls zentral über das Gateway der IP-TK-Anlage erfolgen.

Für größere Unternehmen gelten im Prinzip die gleichen Rationalisierungseffekte. Allerdings ist hier die vorhandene Kommunikationsumgebung in der Regel komplexer und erfordert eine flexible Migrationsstrategie. In fast allen Fällen ist es weder praktisch möglich noch wünschenswert, sämtliche vorhandenen TK-Anlagen und Telefone durch IP-fähige Pendants auszutauschen. Zudem ist nicht jeder Mitarbeiter des Unternehmens auf die zusätzlichen Kommunikationsfunktionen angewiesen, die IP beispielsweise auf dem PC verfügbar macht.

IP-TK-Anlagen und ihre Endgeräte müssen daher in der Lage sein, mit den vorhandenen Systemen, die möglicherweise sogar von unterschiedlichen Herstellern stammen, gut zusammen zu arbeiten. Eine Kompatibilität mit klassischen TDM-basierenden (TDM: Time Division Multiplexing) TK-Anlagen ist daher unerlässlich und hängt stark von der Funktionalität des dazwischengeschalteten Gateways ab. Hersteller wie beispielsweise Mitel sorgen daher nicht nur für eine in die IP-TK-Anlage integrierte Gateway-Funktionalität, sondern realisieren sie über eine Doppelbusarchitektur. Sie ermöglicht die Konnektivität von allem zu allem: TDM zu TDM, IP zu IP und TDM zu IP. Ein solches universelles Gateway ermöglicht es, die Migration an einem beliebigen Punkt des Unternehmensnetzes anzusetzen und entsprechend den jeweiligen Anforderungen und Zeitplänen fortzuführen.

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