Tool sichert das Active Directory

Umove 1.5.600 im Praxistest
Tool sichert das Active Directory
geschrieben von Martin Puaschitz/dp am 26.05.2008
Umove von Algin Technology erleichtert dem Systemadministrator das Backup sowie die Wiederherstellung bei Problemen mit dem Active Directory. Zudem soll ein Administrator mit dem Tool den Server für die Verzeichnisdienste mit wenigen Mausklicks wechseln können. Der LANline-Test untersucht, wie hilfreich das Werkzeug in der Praxis ist.

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Das Tool Umove von Algin Technology kann Verzeichnisdienste (Active Directory) auf Windows-Servern der Reihen 2003 (32 Bit, 64 Bit), SBS 2000 und SBS 2003 sichern und wiederherstellen, sofern Service-Packs und Sprachen auf Quell- und Zielgerät identisch sind. Dabei ist ein Wechsel zwischen den Versionen einer Produktgeneration (etwa von Standard auf Small Business Server 2003) möglich, außerdem ein Wechsel von 2003 auf 2003 R2. Der Umstieg von einem 32-Bit- auf ein 64-Bit-System ist nicht möglich.

Funktionsumfang

Der Hersteller verspricht einen schnellen Sicherungs- und Wiederherstellungsvorgang mit wenigen Mausklicks. Im Notfall kann der Administrator auch beschädigte Sicherungsdateien (BKF) öffnen oder inkrementelle Backups einlesen. Im Backup enthalten sind: Computername, Netzwerkeinstellungen, Active Directory, Sysvolume, Com+, DNS, DHCP, EFS, Freigaben, IIS, Benutzerdatenbank und Passwörter, Terminalservices-Lizenzserver, Exchange-Postfächer, Windows Firewall, Windows Product Activation (WPA), WINS und die Zertifikatsdienste. Die zu sichernden Komponenten stellt der Administrator über die rechte Maustaste im erweiterten Menü ein. Sollte ein Hardwareschaden vorliegen, benötigt Umove die angelegte Backup-Datei – diese muss der Administrator allerdings manuell wiederherstellen.

Das Ausführen des Domain-Controllers (dcpromo.exe) ist im gesamten Verlauf nicht zwingend notwendig, hat aber auch keine Nachteile.

Als Testumgebung dienen zwei 32-Bit-Server mit Windows 2003 und Standard SP2. Beide Geräte befinden sich im gleichen Subnetz und haben ein zentrales Gateway. Bei einem der beiden Server installierten wir den Active-Directory- und den DNS-Dienst und richteten einige Benutzer, Gruppen, Freigaben und Verzeichnisrechte ein. Beim DNS-Server konfigurierten wir mindestens Windows-2000-kompatibel.

Umove benötigt nur knapp 1 MByte Speicherplatz. Die Installation erfolgt reibungslos, und nach wenigen Klicks startet die Applikation mit einem Assistenten. Das erste Auswahlfenster bietet die drei Optionen Notfall, geplante Migration und Test. Mit einem Klick auf weitere Optionen erscheint der volle Funktionsumfang mit „Geplantes Backup“, „Restore“ und „Umove-Undo“.

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