USB-3.0-Stick mit Verschlüsselung

Praxistest: Kingston Datatraveler 4000 G2
USB-3.0-Stick mit Verschlüsselung
geschrieben von Eric Tierling, Master in Information Systems Security Management./wg am 10.06.2015
USB-Sticks erfreuen sich bei Anwendern großer Beliebtheit, da sich mit ihrer Hilfe Daten einfach und schnell austauschen lassen. Mit Hardwareverschlüsselung und zentraler Verwaltung will Kingston den Sicherheitsbedenken von IT-Verantwortlichen beim Einsatz dieser portablen Speichermedien zu Leibe rücken.

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Kleine Flash-Speicher, die in die Handfläche passen und sich leicht mit den an praktisch jedem heutigen Desktop-PC oder Notebook vorhandenen USB-Schnittstellen verbinden lassen, sind vielen IT-Verantwortlichen ein Dorn im Auge. Bekanntlich eignen sich USB-Sticks nicht nur zum bequemen Datenaustausch, sondern stellen auch eine Bedrohung für die Sicherheit von Unternehmen dar, die um den Diebstahl wertvoller Geschäftsinformationen besorgt sind.
 
Physische Sicherheit
Als Schutzmaßnahme bietet sich der Einsatz eines USB-Sticks an, der die ihm anvertrauten Informationen per hardwarebasierter Verschlüsselung in einem gesicherten Datenbereich auf seinem internen Flash-Speicher ablegt. Ein solches Produkt hat Kingston mit dem Datatraveler 4000 G2 im Programm. Dieser USB-Stick ist in verschiedenen Speichergrößen zwischen 4 und 64 GByte erhältlich. Ausgelegt auf USB 3.0, unterstützt der Speicherstift flotte Datentransfers, sodass das Befüllen mit Daten nicht zum Geduldsspiel wird. Die im Test verwendete Ausführung mit 16 GByte Speicherkapazität erreicht Herstellerangaben zufolge 165 MByte/s bei Lese- und 22 MByte/s bei Schreibvorgängen. Wer mehr Speed wünscht, kann zum 64-GByte-Modell greifen, das laut Kingston 250 MByte/s lesend und 85 MByte/s schreibend schafft.
Bereits die Haptik macht deutlich, dass es sich bei diesem USB-Stick nicht um einen der üblichen Vertreter aus dem Discounter-Grabbelregal handelt. Geschuldet ist dies einer manipulationssicheren Versiegelung des titanbeschichteten Edelstahlgehäuses, das auch robuster Behandlung standhalten soll. Denn die Kingston-USB-Sticks der Baureihe Datatraveler 4000 G2 sind mit der „FIPS 140-2 Level 3“-Zertifizierung des US-amerikanischen National Institute of Standards and Technology (NIST) versehen. Dieses Testat setzt voraus, dass das Produkt vor Eindringversuchen durch physische Manipulation oder Demontage geschützt sein muss.
Der eingebaute Sicherheits-Chip schützt die auf dem Speicherstift abgelegten Daten mit einer hardwarebasierten Verschlüsselung mittels 256-Bit-AES (Advanced Encryption Standard). Für die Chiffrierung nutzt Kingstons Sprössling den eigens zur kryptografischen Speicherung konzipierten Modus XTS (XEX Tweakable Block Cipher with Ciphertext Stealing). Dieser weist eine geringere Anfälligkeit für typische Schwachstellen anderer Algorithmen wie CBC (Cipher Block Chaining) auf.
 
Zentral im Griff

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