USB-Geräte im Netzwerk
Sowohl Home Offices und kleine Büros als auch private Haushalte verfügen immer öfter über eine interne Vernetzung. Wenn die Benutzer ihre Peripheriegeräte in diese Vernetzung integrieren, wollen sie dies mit wenig Aufwand bewerkstelligen. Mit den USB-Device-Servern von Silex Technology können Anwender mit verschiedenen Rechnern von jedem Punkt des Netzes auf ihre USB-Geräte zugreifen. Die Peripheriegeräte wie Drucker oder Festplatten sehen für den verbundenen Computer dann wie direkt angeschlossen aus. Über eine Software greift der Anwender auf den Server zu und kann verfügbare Geräte mit seinem Rechner verbinden. Ein Vorteil des Device-Servers ist, dass keine speziellen Netzwerktreiber nötig sind. Anwender benötigen lediglich die Treiber für die USB-Geräte. Der Nachteil: Im Gegensatz zu einer NAS-Festplatte oder einem Print-Server kann sich immer nur ein Rechner gleichzeitig mit dem gewünschten Gerät verbinden. Während dieser Zeit ist das betroffenen Gerät im Netzwerk für andere Anwender gesperrt. Unser Testgerät, das Modell SX-DS-4000U2, verfügt über zwei USB-2.0-Anschlüsse. Über USB-Hubs aufgeteilt können Anwender die Anzahl der Anschlüsse erweitern. Der Ethernet-Anschluss ermöglicht eine Übertragungsgeschwindigkeit bis zu 1 GBit/s. Zudem versorgt ein externes Netzteil den 9,9 cm × 6,7 cm × 3,3 cm großen Kasten mit Strom. Der Hersteller liefert dazu eine Schnellinstallationsanleitung und eine CD, auf der sich die Software SX Virtual Link und das Handbuch befinden. Im Test mussten ein HP-Multifunktionsdrucker (Drucker und Scanner) und eine externe Iomega-2-TByte-Festplatte als Partner herhalten. Sobald der Server ins Netzwerk integriert und beide Geräte angeschlossen waren, folgte die Installation der Software. Sie arbeitet mit Windows 7/Vista/XP und den Servern 2003/2008 (32 und 64 Bit) oder mit Mac OS X Version 10.3-10.7. Mit einem gut strukturieren Installations-Tool richtet der Anwender sowohl den Computer als auch den Server ein. Dazu legt er die gewünschte IP-Adresse fest und ermöglicht die Freigabe der an den Server angeschlossenen USB-Geräte. Für weniger erfahrene User kann das Tool den Server auch selbstständig einrichten. Die Installation ist dabei selbsterklärend und gut zu bedienen.
Der Server in Aktion

